Stressenberg
Gemeindeteil der Stadt Kronach im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern)
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Stressenberg ist ein Gemeindeteil der Kreisstadt Kronach im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern).[2]
Stressenberg Kreisstadt Kronach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 15′ N, 11° 18′ O |
| Höhe: | 409 m ü. NHN |
| Einwohner: | 2 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 96317 |
| Vorwahl: | 09261 |
Geographie
Die Einöde befindet sich auf einer Anhöhe, die im Norden ins Tal des Steinbachs und im Süden ins Tal des Eiersbachs abfällt. Ein Anliegerweg führt nach Seelach (0,7 km südwestlich).[3]
Geschichte
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Stressenberg, das auch Hellmitzberg genannt wurde, 2 Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Kronach aus. Die Stadt Kronach war Grundherr der beiden Söldengüter.[4]
Mit dem Gemeindeedikt wurde Stressenberg dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Neuses und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Seelach zugewiesen. Am 1. Mai 1978 wurde Stressenberg im Zuge der Gebietsreform in Bayern in Kronach eingegliedert.[5]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und nach St. Johannes der Täufer (Kronach) gepfarrt.[4]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Helnitzberg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 567 (Digitalisat).
- Helmut Demattio: Kronach – Der Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 32). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1998, ISBN 3-7696-9698-0.
- Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 677.
Weblinks
- Stressenberg in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 15. Dezember 2021.
- Stressenberg in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 20. September 2020.
- Stressenberg im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 20. September 2020.