Stubaitalstraße

Landesstraße in Tirol From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Stubaitalstraße (B 183) ist eine 13,0 km lange Landesstraße in Tirol, die das Stubaital erschließt.

Schnelle Fakten
Landesstraße B183 in Österreich
Basisdaten
Straßenbeginn: Schönberg im Stubaital
(47° 10′ 49″ N, 11° 24′ 59″ O)
Straßenende: Neustift im Stubaital
(47° 6′ 37″ N, 11° 18′ 28″ O)
Gesamtlänge: 13,030 km

Bundesland:

Tirol

Seltene Beschilderung mit dem überholten Straßenschild "Bundesstraße ohne Vorrang" in Fulpmes
Straßenverlauf
Bezirk Innsbruck-Land
(0,0)  Brennerstraße B182
(0,4)  Ortsanfang Schönberg im Stubaital
(1,6)  Schönberg / Stubaital A13 E45 (Richtung Innsbruck)
(1,9)  Brenner Autobahn
(2,9)  Ortsende Schönberg im Stubaital
(2,0)  Schönberg / Stubaital A13 E45 (Richtung Brenner)
(3,5)  Mieders
(5,6)  Telfeser Straße L337
(7,0)  Fulpmes
(8,4)  Medraz
(9,2)  Industriegebiet Medraz
(9,5)  Ortsanfang Kampl
(10,7)  Ortsende Kampl
(10,7)  Ortsanfang Neder
(11,1)  Ruetz
(11,2)  Ortsende Neder
(12,3)  Ortsanfang Neustift
Vorlage:AB/Wartung/Leer(13,030)  weiter als Ranalter Straße L232
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Verlauf

Die Stubaitalstraße zweigt im Wipptal unterhalb von Schönberg von der Brennerstraße (B 182) ab, durchquert Schönberg, wo Anschluss an die Brenner Autobahn besteht und verläuft in südwestlicher Richtung auf der rechten Talseite des Stubaitals, wobei die Ortskerne von Mieders und Fulpmes umfahren werden. In Neder überquert die Straße die Ruetz und führt auf der linken Talseite bis ins Zentrum von Neustift. Von dort setzt sie sich als Ranalter Straße (L 232) bis Ranalt fort und führt weiter bis zur Mutterbergalm und der Talstation der Stubaier Gletscherbahn.

Geschichte

Die touristische Erschließung des Stubaitals begann Mitte Juni 1891, als eine im Sommer regelmäßig verkehrende Postomnibusverbindung von Innsbruck bis Neustift eingerichtet wurde.[1]

Die Stubaierstraße bis Fulpmes sollte ab 1899 im Rahmen eines Straßenbauprogramms als Konkurrenzstraße ausgebaut werden. In der österreichischen Rechtssprache bezeichnet Konkurrenz die gemeinsame Finanzierung eines Projektes durch verschiedene Institutionen, von denen jede einen gesetzlich festgelegten Prozentsatz der Instandhaltungskosten übernimmt. In diesem Fall übernahm

der geplanten Baukosten in Höhe von 145.200 Gulden.[2]

Diese Straßenbaupläne wurden jedoch nicht verwirklicht, stattdessen wurde die Stubaitalbahn erbaut.

Die Stubaital Straße bis Neustift gehört seit dem 1. Jänner 1949 zum Netz der Bundesstraßen in Österreich.[3]

Am 15. Mai 2002 wurde der Name vom Tiroler Landtag in Stubaitalstraße geändert.[4]

Commons: Stubaitalstraße – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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