Susanne

weiblicher Vorname From Wikipedia, the free encyclopedia

Susanne ist ein weiblicher Vorname.

Herkunft und Bedeutung

Beim Namen Susanne handelt es sich um eine deutsche und skandinavische Variante des griechischen Namens Σουσάννα Susánna[1], der auf das hebräische Wort שׁוֹשָׁן šōšān, שׁוּשַׁן šūšan zurückgeht.[2] Abgeleitet vom ägyptischen sšn bedeutet es „Lotus“, „Lotusblüte“, „Lotusblume“.[2][3] Der Septuaginta folgend wird die Vokabel dennoch häufig mit „Lilie“ übersetzt. Gemeint ist jedoch die Lotusblüte als Symbol für Regeneration und neues Leben.[2]

Verbreitung

In Deutschland kommt der Name seit den 1910er Jahren vor. War er bis in die 1930er Jahre nur mäßig beliebt, nahm seine Popularität seit den 1940er Jahren beständig zu, bis er im Jahr 1955 die Top-10 erreichte.[4] Der Name belegte Rang 12 in den 1950er[5], Rang 2 in den 1960er[6] und Rang 12 in den 1970er Jahren[7]. Im Jahr 1962 stand er an der Spitze der Vornamenscharts.[8] Danach sank seine Beliebtheit zunächst langsam. Im Jahr 1972 verließ er die Hitliste der 10 beliebtesten Mädchennamen. Im Jahr 1988 fiel der Name in der Statistik rapide ab und wird seitdem nur noch sehr selten vergeben.[4]

In Österreich lag der Name von 1984 bis 1996 in den Top-100 der Hitlisten. Danach sank seine Beliebtheit stetig.[9] Von 1984 bis 2023 wurden rund 3.600 Mädchen so genannt. Der Name wird in der Schweiz seit 1930 fast jedes Jahr vergeben. Besonders beliebt war der Name zwischen 1951 und 1979, als er durchgehend zu den Top-30 und zeitweise zu den Top-10 gehörte. Von 1930 bis 2023 wurde er etwa 19.800 Mal gewählt.[10]

In Norwegen war der Name vor allem in den 1980er und 1990er Jahren beliebt. Im Jahr 1991 erreichte er mit Rang 41 seine höchste Platzierung in den Vornamenscharts. Zuletzt erreichte Susanne im Jahr 2004 eine Platzierung unter den 100 meistgewählten Mädchennamen.[11] In Schweden und Dänemark ist der Name ebenfalls weit verbreitet und gehörte von den 1950er bis 1980er Jahren zu beliebten Mädchennamen.[12]

Der Name wird in den Niederlanden seit 1930 fast jährlich gewählt. Besonders beliebt war er in den 1970er und 1980er Jahren, als er sich in den Top-100 befand.[10] Anfang des 20. Jahrhunderts lag der Name in Frankreich in den Top-500 der Vornamenscharts.[13] In den USA zählte der Name von 1935 bis 1973 zu den Top-500 der Hitlisten.[14] Der Name war in Neuseeland Ende der 1940er und Anfang der 1950er Jahre in den Top-100 anzutreffen.[15] In Australien zählte der Name von 1952 bis 1962 zu den 100 beliebtesten Namen.[16]

Varianten

Namenstage

Die Namenstage von Susanna werden an folgenden Tagen gefeiert:

Namensträgerinnen

Susanne

A

B

C

D

  • Susanne Dagen (* 1972), deutsche Buchhändlerin, Verlegerin und Kommunalpolitikerin (Freie Wähler)
  • Susanne Damm-Ruczynski (1955–2022), deutsche Malerin, Grafikerin und Illustratorin
  • Susanne Daubner (* 1962), deutsche Fernsehmoderatorin und Nachrichtensprecherin bei der Tagesschau
  • Susanne Dreß (1909–1991), jüngste Schwester des Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer
  • Susanne Düllmann (1928–2013), deutsche Schauspielerin

E

F

G

H

J

K

L

M

N

  • Susanne Nett, geb. Völker (* 1974), 50. Deutsche Weinkönigin

O

P

R

S

T

U

V

W

Suse

Susi

Susannah

Siehe auch

Wiktionary: Susanne – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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