Susanne Alt

deutsche Jazzmusikerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Susanne Alt (* 15. April 1978 in Würzburg) ist eine deutsche Saxophonistin (Alt, Tenor, Sopran), Flötistin und Komponistin.

Susanne Alt (2015)

Leben und Wirken

Alt wurde 1978 in Würzburg als Kind zweier Musiker und Musiklehrer geboren. 1996 gewann sie den Siemens-Jazz-Förderpreis und zog im selben Jahr in die Niederlande, um am Conservatorium van Hilversum (später Conservatorium van Amsterdam) Jazzsaxophon zu studieren. Nach dem Abschluss setzte sie ihr Studium an der UdK Berlin fort und ist seit 2003 als freischaffende Künstlerin in Amsterdam tätig.[1] Sie spielte seit 1998 u. a. mit Rosa King, Soulcatchers, BuJazzO und war Mitglied des Amsterdam Jazz Orchestra. Auch tourte sie mit Fred Wesley & the new J. B.’s[2] und arbeitet weltweit mit House-DJs und -Producern zusammen wie Hardsoul Productions, Piglife, Roog, Ronald Molendijk, Marc van Dale und Erick E sowie Jazz-DJs wie DJ Maestro, Wicked Jazz Sounds und Graham B.

Sie arbeitete zunächst im Quartett. Für ihr Funk-Album Saxify (2016) hat Alt hingegen mit 36 ausgewählten Musikern wie Fred Wesley, Gary Winters, der Sängerin Mavis Acquah oder der Perkussionistin Femke Krone zusammengearbeitet. Aus dem Album entstanden 18 Remixe. Gelegentlich trat sie als Live-Musikern mit DJs auf. Schon 2011 gründete sie ihr eigenes Plattenlabel Venus Tunes, so dass das Album How to Kiss im April 2012 bereits dort herauskam. Sie tourte dann später im Trio Venus Tunes Live mit Mavis Acquah und Femke Krone. In New York entstand mit Keyboarder James Hurt, Bassist Gerald Cannon und Schlagzeuger Willie Jones III das Album Royalty for Real (2024) sowie auch das Album Dark House (2026), das wegen seiner Reife von der Kritik herausgestellt wurde.[3]

Susanne Alt lebt und arbeitet in Amsterdam.

Susanne Alt Quartett

Das Susanne Alt Quartett (2003–2012) bestand aus:

Am 11. Oktober 2004 präsentierten sie in Amsterdam ihr Debütalbum Nocturne.

Das Quartett wurde mehrfach Preisträger und Finalist von Wettbewerben wie dem Leipziger Jazznachwuchsfestival oder der Dutch Jazz Competition und erhielt Jazzpreise in Leiden und Breda.

Diskografie

  • 2004: Nocturne[4]
  • 2007: Delight
  • 2009: On Track
  • 2011: Live at Bimhuis
  • 2012: How to Kiss (Venus Tunes)
  • 2016: Saxify (Venus Tunes)[5]
  • 2024: Royalty for Real (Venus Tunes)[6]
  • 2026: Dark Horse (Venus Tunes)[7]

Einzelnachweise

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