Susanne Ofteringer

deutsche Dokumentarfilm-Regisseurin From Wikipedia, the free encyclopedia

Susanne Ofteringer (* 1961 in Bonn) ist eine deutsche Dokumentarfilm-Regisseurin. Internationale Bekanntheit erlangte sie durch ihren Film Nico Icon (1995) über die Sängerin und Schauspielerin Nico, für den sie 1997 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde.

Leben

Ofteringer studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft in Köln. Von 1990 bis 1994 absolvierte sie ein Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien Köln. Ihr Abschlussfilm war die international ausgezeichnete Dokumentation Nico Icon.[1]

Werk

Bereits während des Studiums drehte sie 1992 den 20-minütige Dokumentarfilm Die Entscheider, der sich kritisch mit den sogenannten Asyl-Einzelentscheidern befasste. Der Film wurde vielfach auf Festivals und in politischen Kontexten gezeigt.[2][3]

Mit Nico Icon (1995) legte Ofteringer eine dokumentarische Porträtarbeit über die Künstlerin Nico vor. Der Film wurde auf Festivals wie auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin im Forum vorgestellt und mehrfach preisgekrönt.[4]

Filmografie

  • 1992: Die Entscheider (Dokumentarfilm, 20 Min.)
  • 1995: Nico Icon (Dokumentarfilm, 70 Min.)
  • 2000: It's a she-thing. Von Drachenladies, Riot Girrls und Kunstschlampen.

Auszeichnungen

Rezeption

Auf der Duisburger Filmwoche 1995 wurde Nico Icon intensiv diskutiert; das dortige Protokoll dokumentiert die Auseinandersetzung mit Ofteringers dokumentarischer Methode und der Verbindung von Archivmaterial und Zeitzeugen.[5]

Literatur

  • Eva Hohenberger (Hrsg.): Protokult. Film- und Fernsehdokumente 1995. Vorwerk 8, Berlin 1996. [enthält das Duisburger Filmwochen-Protokoll zu Nico Icon]

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI