Air Engiadina

Schweizer Regionalfluggesellschaft mit Sitz in Samedan im Kanton Graubünden From Wikipedia, the free encyclopedia

Air Engiadina, zeitweise bekannt als KLM Alps und später Swisswings, war eine Schweizer Regionalfluggesellschaft mit Sitz in Samedan im Kanton Graubünden. Sie bestand von 1987 bis 2001 und bediente hauptsächlich Strecken innerhalb der Schweiz sowie ins nahe europäische Ausland. Nach einer Umbenennung in Swisswings im Jahr 2001 wurde der Betrieb 2002 eingestellt.

Schnelle Fakten
Air Engiadina
Dornier 328 der Swisswings, vormals Air Engiadina
IATA-Code: RQ
ICAO-Code: RQX
Rufzeichen: ENGIADINA
Gründung: 1987
Betrieb eingestellt: 2002
Sitz: St. Moritz, Schweiz Schweiz
Operative Basis: Samedan
Heimatflughafen: Samedan
Unternehmensform: Aktiengesellschaft
Flottenstärke: 6
Ziele: europäisch
Air Engiadina hat den Betrieb 2002 eingestellt. Die kursiv gesetzten Angaben beziehen sich auf den letzten Stand vor Einstellung des Betriebes.
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Geschichte

Air Engiadina wurde am 22. April 1987 gegründet[1] und nahm ihren Betrieb mit einer Flotte kleiner Regionalflugzeuge auf.

1998 gründete Air Engiadina als Minderheitsaktionärin die Air Alps Aviation Alpenländische Luftfahrt GmbH mit Sitz Igls/Innsbruck mit. Kurz darauf kooperierte Air Engiadina mit KLM und trat gemeinsam mit Air Alps im Franchise unter dem Namen KLM alps auf.

Im Jahr 2001 wurde die Fluggesellschaft in Swisswings Airlines umbenannt, ging aber bereits am 8. April 2002 in Konkurs. Teile der Flotte wurden von der gross angekündigten Air Switzerland übernommen und teilweise sogar umlackiert. Diese Airline hat nie abgehoben.

Flugziele

Air Engiadina bot regelmässige Linienflüge sowie Bedarfsflüge ab den Flughäfen Samedan/St. Moritz, Lugano, Friedrichshafen, Bern und Zürich an. Angeflogen wurden Ziele in der Schweiz und im europäischen Ausland wie beispielsweise Mailand, London, Wien, Amsterdam und München.

Codesharing

Air Engiadina unterhielt ein Codeshare-Abkommen auf gewissen Strecken mit KLM und Crossair.

Bedeutung

Air Engiadina trug zur touristischen Erschliessung Graubündens bei und war ein Symbol für regionale Initiative im Schweizer Luftverkehr. Trotz ihrer überschaubaren Grösse war sie in den 1990er Jahren in der Schweiz ein wichtiger Akteur im Segment der Regional- und Bedarfsflüge.

Flotte

Die Flotte bestand unter anderem aus Maschinen des Typs Dornier 328-100 und am Anfang auch Jetstream 31, die für Kurzstrecken und alpine Flughäfen geeignet waren.[2]

Siehe auch

Einzelnachweise

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