Sylvain Marconnet
Französischer Rugby-Union-Spieler
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Sylvain Marconnet (* 8. April 1976 in Givors) ist ein ehemaliger französischer Rugby-Spieler, der hauptsächlich als Pfeiler aktiv war.[1]
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Sylvain Marconnet | |
| Geburtstag | 8. April 1976 | |
| Geburtsort | Givors, Frankreich | |
| Größe | 183 cm | |
| Gewicht | 113 kg | |
| Spitzname | Marcochon, Filou | |
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Punkte) |
| 1995–1997 | FC Grenoble | 18 (0) |
| 1997–2010 | Stade Français | 224 (80) |
| 2010–2012 | Biarritz Olympique Pays Basque | 58 (5) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Nationalmannschaft | Spiele (Punkte) |
| 1998–2011 | Frankreich | 84 (15) |
Erfolge
Als Linkshänder auf der Position des Pfeilers passte er sich im Laufe seiner Karriere auch effektiv der Rolle des rechten Pfeilers an, insbesondere unter dem französischen Trainer Bernard Laporte, der ihn während der Rugby-Union-Weltmeisterschaft 2003 auf dieser Position einsetzte. Der aus Givors (Rhône-Alpes) stammende Marconnet sammelte seine ersten Erfahrungen im Profi-Rugby im nahegelegenen Grenoble, wo er 1994 im Alter von 18 Jahren sein Debüt in der Liga gab. Nach nur drei Spielzeiten wechselte er zu Stade Français.[2]
Mit den Parisern gewann Marconnet fünf französische Meistertitel und einen französischen Pokal sowie zwei Heineken-Cup-Finals, die er beide verlor. 2010 verließ er den Hauptstadtklub und wechselte zu Biarritz Olympique Pays Basque. Sein Debüt in der Nationalmannschaft gab er 1998 gegen Argentinien im Rahmen der Länderspiele am Jahresende. Er nahm 1999 am Five Nations-Turnier und anschließend von 2001 bis 2007 an allen Six-Nations-Turnieren teil und gewann vier Titel, darunter zwei Grand Slams (2002 und 2004).[3]
Er nahm außerdem an der Rugby-Weltmeisterschaft 2003 in Australien teil und belegte mit seinem Nationalteam den vierten Platz. Im November 2011 erhielt er zudem eine Einladung zu einem Spiel der Barbarians gegen eine australische Auswahlmannschaft.[4]
Er absolvierte sein Masterstudium in Marketing und Geschäftsentwicklung an der HEC Paris.[5]