Sólheimar
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Sólheimar (dt. „Sonnenwelten“) ist das erste Öko-Dorf Islands und Hauptort der Gemeinde Grímsnes og Grafningur im Südwesten Islands. Am 1. Januar 2023 hatte der Ort 95 Einwohner. Die Größe des zugehörigen Gebiets beträgt rund 250 Hektar, 37 Hektar werden bewohnt, 150 Hektar landwirtschaftlich genutzt.[1]
| Sólheimar | ||
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| Koordinaten | 64° 4′ N, 20° 39′ W | |
| Basisdaten | ||
| Staat | Island | |
| Region | Suðurland | |
| ISO 3166-2 | IS-8 | |
| Gemeinde | Grímsnes og Grafningur | |
| Einwohner | 95 (1. Januar 2023) | |
Geografie und Beschreibung
Geschichte
Sólheimar wurde am 5. Juli 1930 von Sesselja Sigmundsdóttir, die von den anthroposophischen Lehren von Rudolf Steiner geprägt war, als Heim für behinderte und nichtbehinderte Kinder gegründet.[2][3]
In dem Ort leben heute geistig Behinderte mit Nichtbehinderten zusammen. Eine heiße Quelle sichert die Energieversorgung des Orts, in Gewächshäusern wird Bioanbau betrieben und es gibt eine Baumschule. Im Gebiet von Sólheimar läuft ein Wiederaufforstungsprojekt, in dessen Rahmen jährlich hunderttausende Bäume gepflanzt werden.[4]
Etwa 65 % der Abfälle des Orts werden recycelt. Die Bewohner stellen aus Textilien und Recyclingpapier Gegenstände des täglichen Gebrauchs her, fertigen Kerzen und Kunstgegenstände. Ein reichhaltiges kulturelles Leben prägt den Ort. 2002 wurde Islands erstes Öko-Zentrum in Sólheimar eröffnet.[4]
Verkehr und Infrastruktur
Sólheimar liegt am Sólheimavegur
im Gebiet des Gullni hringurinn (Golden Circle).

