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Groupe TF1

französische Mediengruppe From Wikipedia, the free encyclopedia

TF1 S.A. ist ein börsennotiertes Medienunternehmen in Frankreich. Mit seinen verbundenen Unternehmen bildet es einen Konzern, der Groupe TF1 oder englisch TF1 Group genannt wird.

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Neben dem namensgebenden Hauptsender TF1, der mit einem Marktanteil von rund 24 % der meistgesehene Kanal des Landes ist, betreibt die Gruppe mehrere Spartensender, die Streaming-Plattformen TF1+ und TFOU MAX (Subscription-Video-on-Demand), eine Werbeagentur sowie die Fernsehproduktionsgesellschaft Studio TF1 (vormals Newen Studios).[2] Hauptaktionär ist der Mischkonzern Bouygues.[3] Die Aktie ist an der Börse Euronext registriert und im Index CAC Mid 60 gelistet.

Hauptsitz der Groupe TF1 in Boulogne-Billancourt

Sitz des Unternehmens ist der 59 Meter hohe Tour TF1 in Boulogne-Billancourt, unmittelbar an der westlichen Stadtgrenze von Paris.

Geschichte

Das Unternehmen entstand 1987 im Zuge der Privatisierung des zuvor öffentlich-rechtlichen ersten Programms des französischen Fernsehens durch die zweite Regierung des Premierministers Jacques Chirac. Ein Konsortium unter Führung des Baukonzerns Bouygues erhielt dabei den Zuschlag für eine zunächst zehnjährige Konzession. Am 24. Juli 1987 erfolgte der Börsengang. In den folgenden Jahrzehnten expandierte die Gruppe, u. a. durch die Gründung des Nachrichtensenders LCI (La Chaîne info) 1994 und die Übernahme des Senders TMC (Télé Monte-Carlo) 2010.[4] Im Jahr 2015 übernahm die Gruppe die Mehrheitsanteile an Newen Studios und baute damit ihre Produktionskapazitäten aus.[5]

Nachdem ein geplanter Zusammenschluss mit der M6-Gruppe im Jahr 2022 an Wettbewerbsauflagen scheiterte,[6] liegt der Fokus heute auf dem hauseigenen digitalen Angebot, das Anfang 2024 mit dem Start der Streaming-Plattform TF1+ begann.[7]

Eine strategische Kooperation ist für das Jahr 2026 vereinbart. Die Partnerschaft mit Netflix soll ab Sommer 2026 alle fünf frei empfangbaren Sender der Gruppe sowie über 30.000 Stunden On-Demand-Inhalte direkt in die Netflix-Plattform in Frankreich integrieren.[8]

Fernsehsender

frei empfangbares Fernsehen
  • TF1 (republikweit sendendes Vollprogramm)
  • TMC (republikweit sendendes unterhaltungsorientiertes Vollprogramm, ehemals monegassischer Privatsender mit hoher Akzeptanz in Südostfrankreich)
  • TFX (republikweit sendendes unterhaltungsorientiertes Vollprogramm, das mit der Einführung von DVB-T etabliert wurde)
  • LCI (Nachrichtensender)
  • TF1 Séries Films
Bezahlfernsehen
  • Ushuaïa TV (Natur und Biodiversität)
  • Histoire TV (Geschichte)
  • TV Breizh[9]
  • Série Club (gemeinsames Programm von TF1 and M6)

Siehe auch

Commons: Groupe TF1 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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