Takashi Atōda
japanischer Schriftsteller
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Takashi Atōda (japanisch 阿刀田 高, Atōda Takashi; * 13. Januar 1935 in Tokio) ist ein japanischer Schriftsteller, der von 2007 bis 2011 Vorsitzender des japanischen P.E.N.-Zentrums war.

Leben und Wirken
Atōda debütierte 1953 achtzehnjährig als Schriftsteller und trat seither als Autor eines umfangreichen Mysteryliteraturwerkes hervor. Daneben verfasste er auch Science-Fiction-Erzählungen. 1979 wurde er für Naporeon kyō (ナポレオン狂, „Napoleon-Fan“) mit dem Naoki-Preis ausgezeichnet. Zwei seiner Kurzgeschichten (ショートショート・小説, shōto shōto shōsetsu, „Kurze Kurzprosa“) sind auf Deutsch, in der Übersetzung aus dem Japanischen von Heike Boudalfa-Paesler, erschienen.[1] Eine englischsprachige Sammlung von elf seiner Geschichten ist 1993 unter dem Titel The Square Persimmon and Other Stories erschienen.
2018 wurde Atōda als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten geehrt.
Werke
- Naporeon-kyō, 1979
- Sūtachi no hon, 1980
- Yume handan, 1980
- Jōku nashidewa ikirarenai, 1980
- Girishia shinwa o shitte imasu ka, 1984
- Atama wa bōshi no tame ja nai, 1984
- Nanakuse, 1994
Quellen
- Laurence C. Bush: "Asian Horror Encyclopedia: Asian Horror Culture in Literature, Manga and Folklore", Writers Club Press, 2001, ISBN 978-0-595-20181-5, S. 16
- S. Noma (Hrsg.): Atōda Takashi. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 74.
- University of Toronto Libraries - Werke von Atōda Takashi