Tanguy Nef

Schweizer Skirennfahrer From Wikipedia, the free encyclopedia

Tanguy Nef (* 19. November 1996 in Genf) ist ein Schweizer Skirennfahrer. Er startet überwiegend in den technischen Disziplinen Slalom und Riesenslalom. Sein grösster Erfolg ist der Olympiasieg 2026 in der Team-Kombination.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Tanguy Nef
Nation Schweiz Schweiz
Geburtstag 19. November 1996 (29 Jahre)
Geburtsort Genf, Schweiz
Grösse 187 cm
Gewicht 87 kg
Beruf Skirennfahrer
Karriere
Disziplin Slalom, Riesenslalom
Verein SAS Genève
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Gold Mailand-Cortina 2026 Team-Kombination
 Alpine Skiweltmeisterschaften
Silber Saalbach 2025 Team-Kombination
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 18. November 2018
 Gesamtweltcup 23. (2024/25)
 Slalomweltcup 8. (2024/25)
 Parallelweltcup 26. (2020/21)
letzte Änderung: 15. April 2026
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Biografie

Tanguy Nef stammt aus Veyrier im Kanton Genf und studierte Informatik sowie Wirtschaftswissenschaften am Dartmouth College. Er gehört dem Schweizerischen Akademischen Skiclub (SAS) Genf an.[1]

Er begann im Alter von acht Jahren mit dem Skirennsport. Seine ersten FIS-Rennen bestritt er im Alter von 15 Jahren. Nach seinem Europacup-Debüt im Januar 2016 absolvierte Nef in Mont Sainte-Anne seine ersten Rennen im Nor-Am Cup, kam dabei aber über einen 25. Slalomrang nicht hinaus. Bei seinen ersten Juniorenweltmeisterschaften in Sotschi belegte er die Ränge 18 im Slalom und 32 im Riesenslalom. Ein Jahr später gelangen ihm in Åre die Ränge 15 im Riesenslalom und 24 im Slalom. Die Nor-Am-Cup-Saison 2017/18 verlief für Nef erfolgreich. Er gewann zwei Rennen (Slalom in Panorama und Riesenslalom in Stowe) und belegte in der Riesenslalomwertung den dritten Rang.

Am 18. November 2018 gab er im Slalom von Levi sein Weltcup-Debüt und lieferte mit Rang elf gleich eine Talentprobe ab. Im folgenden Januar erzielte er mit Rang 13 in Zagreb ein weiteres Topresultat und qualifizierte sich für die Weltmeisterschaften in Åre. Dort belegte er Rang 29 in seiner Paradedisziplin. Im Januar 2020 fuhr er mit Rang sechs im Nachtslalom von Madonna di Campiglio erstmals unter die besten zehn. Am 17. November 2024 erreichte er im Slalom von Levi mit dem fünften Platz sein bisher bestes Ergebnis in einem Weltcup-Rennen. Dieses konnte er am 19. Januar 2025 später als Vierter in Wengen noch einmal übertreffen. Bei den Weltmeisterschaften in Saalbach gewann er zusammen mit Alexis Monney die Silbermedaille in der erstmals ausgetragenen Team-Kombination. Auch die beiden anderen Medaillen gingen an Schweizer Teams.

Bei den Olympischen Spielen 2026 gewann er in Bormio gemeinsam mit dem Abfahrtssieger Franjo von Allmen die Goldmedaille in der Team-Kombination.

Erfolge

Olympische Spiele

Weltmeisterschaften

Weltcup

  • 22 Platzierungen unter den besten zehn

Weltcupwertungen

Weitere Informationen Saison, Gesamt ...
Saison Gesamt Slalom Parallel
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2018/1995.5632.56
2019/2077.8925.8844.1
2020/2153.16318.15826.5
2021/2289.6232.62
2022/23137.1250.12
2023/2489.5329.53
2024/2523.3278.327
2025/2625.2809.280
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Europacup

Weitere Informationen Datum, Ort ...
DatumOrtLandDisziplin
10. März 2023LeviFinnlandSlalom
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Nor-Am Cup

  • Saison 2017/18: 7. Gesamtwertung, 3. Riesenslalomwertung, 7. Slalomwertung
  • Saison 2018/19: 9. Riesenslalomwertung
  • 10 Podestplätze, davon 4 Siege:
Weitere Informationen Datum, Ort ...
DatumOrtLandDisziplin
15. Dezember 2017PanoramaKanadaSlalom
13. Februar 2018StoweUSARiesenslalom
12. März 2019Burke MountainUSARiesenslalom
13. März 2019Burke MountainUSARiesenslalom
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Juniorenweltmeisterschaften

  • Sotschi 2016: 18. Slalom, 32. Riesenslalom, DNF Alpine Kombination
  • Åre 2017: 15. Riesenslalom, 24. Slalom

Weitere Erfolge

Einzelnachweise

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