Teapa
Stadt in Mexiko
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Teapa (selten auch Santiago de Teapa) ist eine Stadt mit etwa 30.000 Einwohnern im Süden des mexikanischen Bundesstaats Tabasco. Sie ist Verwaltungssitz (cabecera) des Municipio Teapa. Im Jahr 2023 wurde Teapa als Pueblo Mágico eingestuft.[1]
| Teapa | |||
|---|---|---|---|
| |||
| Koordinaten | 17° 33′ 21″ N, 92° 56′ 52″ W | ||
| Basisdaten | |||
| Staat | Mexiko | ||
| Tabasco | |||
| Municipio | Teapa | ||
| Stadtgründung | 1883 | ||
| Einwohner | 29.068 (2020) | ||
| – im Ballungsraum | 58.718 | ||
| Detaildaten | |||
| Höhe | 42 m | ||
| Postleitzahl | 86000 | ||
| Vorwahl | 932 | ||
| Website | |||
Lage und Klima
Teapa liegt am Río Teapa etwa 57 km (Fahrtstrecke) südlich der Großstadt Villahermosa in einer Höhe von etwa 42 m nahe der Grenze zum deutlich gebirgigeren Bundesstaat Chiapas. Das in hohem Maße vom Golf von Mexiko beeinflusste Klima ist meist schwülwarm; Regen (ca. 2000 bis 3000 mm/Jahr) fällt überwiegend im Sommerhalbjahr.
Bevölkerung
Wirtschaft
Die Region um Teapa ist in hohem Maße landwirtschaftlich geprägt; angebaut werden u. a. Mais, Zuckerrohr, und Bohnen. Bananen werden zumeist exportiert. Auch die Viehzucht (ganadería) spielt eine bedeutende Rolle. Seit dem Jahr 2024 gibt es eine Zugverbindung mit der Hafenstadt Coatzacoalcos einerseits und dem Touristenort Palenque andererseits.[3]
Geschichte
Vor der Konquista lebten ausschließlich Angehörige verschiedener Zoque- und Maya-Stämme im Umland der heutigen Stadt. Es gab eine größere Indio-Siedlung, die dem Konquistador Bernal Díaz del Castillo als Encomienda übergeben wurde. Im Jahr 1544 oder 1545 kam Bischof Bartolomé de Las Casas bei seiner Amtsantrittsreise nach Chiapas mit einer Gruppe von Dominikaner-Mönchen hier vorbei. Die heutige Stadt entstand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, wuchs aber erst nach dem Bau einer Straße und einer Eisenbahnlinie in den 1930er und 1940er Jahren zu einer bedeutenden Größe heran.
Sehenswürdigkeiten
- Die Straßen im Zentrum sind zumeist rechtwinklig angelegt; an der zentralen Plaza Mayor stehen Kirche und Rathaus.
- Die zweitürmige Iglesia de Santiago Apóstol wurde vom Franziskanerorden in den Jahren 1715–1725 errichtet. Die Steine stammten aus dem nahegelegenen Fluss. In den Jahren 1937–1950 fand eine umfassende Restaurierung statt.

