Tempelsgreuth
Dorf im Markt Burgebrach, Landkreis Bamberg, Bayern, Deutschland
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Tempelsgreuth ist ein Gemeindeteil des Marktes Burgebrach im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).[2] Tempelsgreuth liegt in der Gemarkung Oberköst.[3]
Tempelsgreuth Markt Burgebrach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 48′ N, 10° 47′ O |
| Höhe: | 321 m ü. NHN |
| Einwohner: | 92 (31. Dez. 2024)[1] |
| Postleitzahl: | 96138 |
| Vorwahl: | 09546 |
Luftbild (2024) | |
Geografie
Das Dorf liegt auf einer kleinen Hochfläche am äußersten östlichen Rand des Steigerwaldes. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 2263 (0,3 km östlich) bzw. nach Hirschbrunn (1,3 km südwestlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Küstersgreuth zur Kreisstraße BA 33 (0,7 km südlich).[4]
Geschichte
Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Personenname Tempel. Das Kloster Michelsberg hatte im Ort ursprünglich sieben Untertansfamilien. Diese gelangten an die Grafen von Schönborn.[5]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Tempelsgreuth 12 Anwesen (4 Höflein, 1 Gütlein, 2 Sölden, 3 Söldengüter, 2 Tropfhäuser). Das Hochgericht übte die Herrschaft Pommersfelden im begrenzten Umfang aus, sie hatte ggf. an das bambergische Centamt Burgebrach auszuliefern. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft hatte die Herrschaft Pommersfelden.[6]
Im Jahre 1802 kam Tempelsgreuth an das Herzogtum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Tempelsgreuth dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Hirschbrunn und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Hirschbrunn zugewiesen (1834 in Oberköst umbenannt).[7] Am 1. Januar 1972 wurde Tempelsgreuth im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Burgebrach eingemeindet.[8]
Einwohnerentwicklung
Religion
Tempelsgreuth ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus (Burgebrach) gepfarrt.[6][16]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Tempelsgereuth. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 512 (Digitalisat).
- Peter Schneider: Der Steigerwald in der Gesamtschau. Stürtz, Würzburg 1958, DNB 454428790, OCLC 1070929849, S. 204.
- Hildegard Weiß: Stadt- und Landkreis Bamberg (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 21). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1974, ISBN 3-7696-9884-3.
Weblinks
- Tempelsgreuth in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 19. November 2025.
- Tempelsgreuth in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 19. November 2025.
- Tempelsgreuth im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 19. November 2025.
