Tempenberg
Gemeindeteil des Marktes Steinwiesen
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Tempenberg ist ein Gemeindeteil des Marktes Steinwiesen im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern).[2]
Tempenberg Markt Steinwiesen | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 17′ N, 11° 26′ O |
| Höhe: | 532 m ü. NHN |
| Einwohner: | 13 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 96349 |
| Vorwahl: | 09262 |
Scheune | |


Geographie
Der Weiler liegt auf einem Höhenrücken, der im Westen in den Zaunschlitzgrund und im Osten ins Tal eines namenlosen rechten Zuflusses der Rodach abfällt. Ein Anliegerweg führt an Kübelberg vorbei nach Berglesdorf zur Kreisstraße KC 21 (1,7 km nördlich).[3]
Geschichte
Im Jahr 1507 wurde Tempenberg als in Besitz von Wilhelm von Redwitz erwähnt.[4] Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Tempenberg aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Kronach aus. Die Grundherrschaft über den Hof hatte das Rittergut Unterlangenstadt-Burkersdorf inne.[5]
Mit dem Gemeindeedikt wurde Tempenberg dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Steinwiesen und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Steinwiesen zugewiesen.[6]
Baudenkmäler
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und nach Mariä Geburt (Steinwiesen) gepfarrt.[5]
Literatur
- Tilmann Breuer: Landkreis Kronach (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 19). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 450619354, S. 250.
- Helmut Demattio: Kronach – Der Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 32). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1998, ISBN 3-7696-9698-0.
- Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 685.
Weblinks
- Tempenberg in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 15. Dezember 2021.
- Tempenberg in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 6. Oktober 2020.
- Tempenberg im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 6. Oktober 2020.
