Teodulo Mabellini
italienischer Komponist (1817–1897)
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Leben
Mabellini, Hofdirigent und ab 1867 Professor für Komposition in Florenz, wurde als Opernkomponist bekannt. Über seinen Vater einem Blechblasinstrumentenbauer, der selber Horn und Trompete spielte, kam er zur Musik. Bereits mit neun Jahren war er in der Lage Stücke auf Flöte und Klavier vorzutragen. Zudem war er Knabensänger im Domchor seiner Heimatstadt Pistoia.[1]
Als Komponist tauchte er erstmals 1832 auf, als in Grosseto und Pistoia zwei Konzerte ausschließlich mit von ihm komponierten Werken gegeben wurden. Zu seinen Werken gehören Rolla (1840), Il venturiero (1851) und Fiametta (1857) sowie Oratorien, Kantaten und Kirchenlieder.
Mabellini war einer der Komponisten, die Beiträge zum Requiem für Rossini (Messa per Rossini) beigesteuert haben.
Literatur
- Claudio Paradiso: Mabellini, Teodulo. In: Mario Caravale (Hrsg.): Dizionario Biografico degli Italiani (DBI). Band 66: Lorenzetto–Macchetti. Istituto della Enciclopedia Italiana, Rom 2006.
Weblinks
- Literatur von und über Teodulo Mabellini im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Guido Johannes Joerg: Teodulo Mabellini. Verlag Christoph Dohr Köln, 28. August 2020.
- Weitere Notenausgaben
