The Djinn
Film von David Charbonier und Justin Powell (2021)
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The Djinn ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 2021 unter der Regie von David Charbonier und Justin Powell. Der Film erzählt die Geschichte eines stummen Jungen, der in seiner Wohnung von einem Dschinn verfolgt wird, nachdem er ein altes Ritual durchgeführt hat. Die Produktion wurde vor allem für ihre minimalistische Inszenierung besprochen.
| Film | |
| Titel | The Djinn |
|---|---|
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2021 |
| Länge | 81 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen | Mad Descent, Kinogo Pictures |
| Stab | |
| Regie | David Charbonier, Justin Powell |
| Drehbuch | David Charbonier, Justin Powell |
| Produktion | Ryan Scaringe, Carter Armstrong, Meghan Weinstein |
| Musik | Matthew James |
| Kamera | Julian Estrada |
| Schnitt | Justin Douglas Powell |
| → Besetzung und Synchronisation | |
Handlung
Nach dem Selbstmord seiner Mutter zieht der zwölfjährige, von Geburt an stumme Junge Dylan mit seinem Vater in ein anderes Haus. Dort entdeckt er ein altes Buch, das die Anleitung zur Beschwörung eines Dschinn enthält. Als er allein zu Hause ist, beschwört Dylan das mythologische Wesen – aus Verzweiflung und dem Wunsch, seine verstorbene Mutter zurückzubringen. Doch der Dschinn erweist sich als bösartig und jagt ihn. Es beginnt ein Todeskampf mit verhängnisvollen Konsequenzen.[2]
Entstehung und Veröffentlichung
Der Film stammt von dem Regie- und Drehbuchduo David Charbonier & Justin Powell, die bereits zusammen den Horrorfilm The Boy Behind the Door drehten.[2]
Der Film erschien am 14. Mai 2021 in den USA in ausgewählten Kinos und über Video-on-Demand über den Verleih IFC Midnight.[3] In Deutschland wurde der Film im November 2021 auf Blu-ray und Amazon Prime Video veröffentlicht. Die deutsche Fassung enthält Tonspuren in Deutsch und Englisch.[4] Die deutsche Free-TV-Premiere erfolgte am 20. März 2024 auf Tele 5.[2]
Besetzung und Synchronisation
Die deutsche Fassung entstand bei der Think Global Media in Düsseldorf. Christoph Krix war sowohl für das Dialogbuch als auch für die Dialogregie verantwortlich.[5]
| Rolle | Darsteller | Deutscher Synchronsprecher.[5] |
|---|---|---|
| Dylan Jacobs | Ezra Dewey | Carlos Fanselow |
| Michelle Jacobs | Tevy Poe | Maria Jany |
| Michael Jacobs | Rob Brownstein | Michael Pan |
| The Djinn | John Erickson |
Rezeption
The Djinn reiht sich ein in eine Reihe von Low-Budget-Horrorfilmen der 2020er Jahre, die durch klaustrophobische Inszenierung und minimale Ausstattung Atmosphäre erzeugen. Der Fokus liegt auf psychologischer Spannung und kindlicher Verwundbarkeit – weniger auf klassischen Jump-Scares. Manche Rezensenten sehen darin ein gelungenes Beispiel für wenig Budget aber viel Grusel.[6]
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | 86 %[7] |
| Metacritic (Metascore) | 59/100[8] |
Bei Kritikern zeigt sich ein gemischtes Echo. Positiv hervorgehoben werden die darstellerische Leistung von Ezra Dewey und die dichte Atmosphäre. Kritisiert werden dagegen eine geringe Originalität und manchmal vorhersehbare Wendungen.
Sebastian Stumbek gibt dem Film 5 von 10 Sternen und nennt ihn einen kleinen Horrorfilm, der mit einfachen Mitteln durchaus Ordentliches zustande bringe, aber aufgrund fehlender Kreativität nur im Durchschnitt verweile. Letztendlich fehle es ihm an frischen Ideen, um sich hervorzuheben. Die Jagd zwischen Kind und Dämon wird bei der kurzen Laufzeit zwar nie langweilig, löse aber auch keine Begeisterung aus. Handwerklich sei der Film zufriedenstellend, verpasse aber die Chance, mit eigener Note aufzufallen.[9]
Christopher Diekhaus von Kinofilmwelt nennt Charboniers und Powells zweite Regiearbeit einen bemerkenswerten Film, der dem Kino der 80er huldige und von Synthesizer-Klängen begleitet werde, die aus einem damaligen Schocker stammen könnten. Ins Auge steche die Begrenzung der Handlung auf die Wohnung und die erstaunlich wenigen Figuren. Mit begrenzten Mitteln und einem effektiven Sounddesign werde eine Gruselstimmung erzeugt. Der Film erzähle auch von der Bewältigung eines Traumas und profitiere von einem starken Hauptdarsteller, der den ganzen Film auf seinen schmalen Schultern trage.[10]
Simon Abrams gab dem Film 1 von 4 Sternen und erklärte, dass Dewey nicht stark genug seit, um einen ganzen Film nur mit seiner Körpersprache und Mimik zu tragen und dass der Film oft von einem Moment zum nächsten taumele.[11]
Sarah Michelle Fitters gab dem Film 2 von 4 Sternen und bemerkte, das Szenario des Duos Charbonier & Powell biete weder Schocks noch Überraschungen, lobte jedoch Deweys Leistung und das Design des Dschinns.[12]