The Satanist
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The Satanist (englisch für „Der Satanist“) ist das zehnte Studioalbum der polnischen Extreme-Metal-Band Behemoth. Es wurde am 3. Februar 2014 über die Labels Nuclear Blast und Metal Blade Records veröffentlicht.[1]
Veröffent-
lichung
Format(e)
CD, Download, LP
Blackened Death Metal
| The Satanist | ||||
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| Studioalbum von Behemoth | ||||
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Format(e) |
CD, Download, LP | |||
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Blackened Death Metal | ||||
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Titel (Anzahl) |
9 (+ Bonustitel) | |||
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44:17 (+ Bonustitel) | ||||
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Besetzung |
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Entstehung und Veröffentlichung
Geschrieben wurden alle Lieder der Standardausführung von Band-Frontmann Adam Darski. Beim Schreibprozess von drei Liedern wurde er von Krzysztof Azarewicz unterstützt; dieser wiederum zeichnete alleine als Autor des Bonustitels verantwortlich. Die Produktion aller Lieder erfolgte durch die Behemoth-Mitglieder Adam Darski, Zbigniew Promiński, Patryk Sztyber und Tomasz Wróblewski.[2] Als Koproduzenten fungierten darüber hinaus Daniel Bergstrand sowie Sławek und Wojtek Wiesławski. Aufgenommen wurde das Album zwischen Februar und Juni 2013 im Hertz Studio in Białystok (Polen) und im RG Studio in Gdańsk (Polen). Die Abmischung erfolgte durch Matt Hyde in den Hydeaway Studios in Los Angeles; das Mastering durch Ted Jensen bei Sterling Sound in New York City.[3] Colin Richardson war ursprünglich als Produzent vorgesehen, zog sich jedoch nach etwa vier Wochen aufgrund kreativer Differenzen zurück; Matt Hyde übernahm daraufhin die Abmischung.[4]
Veröffentlichung und Promotion
Die Erstveröffentlichung von The Satanist erfolgte am 3. Februar 2014 bei Nuclear Blast. Das Album erschien in seiner Originalausführung als CD (Katalognummer: 27361 31042) und LP (Katalognummer: 27361 31041) sowie zum Download mit neun Titeln. Zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung erschien auch eine digitale Deluxeausführung mit dem Bonustitel Ludzie Wschodu sowie eine CD-Ausführung, die um die Bonus-DVD The Satanist: Oblivion – Live Barbarossa erweitert wurde (Katalognummer: 27361 31040).[2][5]
Für den Titel Blow Your Trumpets Gabriel produzierte die Band ein Musikvideo, das von Grupa 13 und Dariusz Szermanowicz gedreht wurde und am 3. Dezember 2013 auf YouTube veröffentlicht wurde.[6] Ab Anfang Januar 2014 veröffentlichte die Band eine Serie von Videoprologen, darunter ein Lyrikvideo für Ora Pro Nobis Lucifer Ende Januar 2014.[7]
Inhalt und Stil
Das Lied In the Absence ov Light enthält ein Zitat aus dem Drama The Marriage (englisch für „Die Trauung“) von Witold Gombrowicz:[8]
„I reject all order, all ideas / I trust no abstraction, no doctrine / I don't believe in god, nor in mind / Forget all gods! I don't believe in God. Give me man! / May he be like me, troubled and immature / confused and incomplete, dark and obscure so that I can dance with him!/ Pretend to him! Ingratiate myself with him! / And rape him, love him and forge myself / Anew from him, so I can grow through him, and in / that way / Celebrate my marriage in the sacred human church!“
Musikalisch zeichnet The Satanist durch stilistisch vielfältig variierte, oft dramatisch gesteigerte klassische Extreme-Metal-Elemente sowie Passagen mit Streichern, Bläsern und Chören aus.[9]
Titelliste
| Nr. | Titel | Autor(en) | Länge |
|---|---|---|---|
| 1. | Blow Your Trumpets Gabriel | Adam Darski | 4:25 |
| 2. | Furor Divinus | Darski | 3:06 |
| 3. | Messe Noire | Krzysztof Azarewicz, Darski | 4:04 |
| 4. | Ora Pro Nobis Lucifer | Azarewicz, Darski | 5:35 |
| 5. | Amen | Darski | 3:49 |
| 6. | The Satanist | Darski | 5:33 |
| 7. | Ben Sahar | Darski | 5:34 |
| 8. | In the Absence Ov Light | Darski | 4:58 |
| 9. | O Father O Satan O Sun! | Azarewicz, Darski | 7:13 |
| 10. | Ludzie Wschodu (Bonustitel) | Adamski | 4:12 |
| Gesamtlänge: | 48:29 | ||
Mitwirkende
- Daniel Bergstrand – Koproduktion
- Adam Darski – Gesang, Gitarre, Produktion
- Matt Hyde – Abmischung
- Ted Jensen – Mastering
- Zbigniew Promiński – Produktion, Schlagzeug
- Patryk Sztyber – Gitarre, Produktion
- Sławek Wiesławski – Koproduktion
- Wojtek Wiesławski – Koproduktion
- Tomasz Wróblewski – Bass, Produktion
Rezeption
Metal Hammer schrieb: „In seinen besten Momenten tänzelt The Satanist tatsächlich mit verführerischer Leichtigkeit durch den Raum, ohne dabei zu verhehlen, was für ein Gewaltpotenzial hinter dieser Band steckt.“ Die Bewertung war sechs von sieben. Außerdem kürte es das Magazin zum „Album des Jahres 2014“.[10][11]
Rock Hard schrieb: „The Satanist zeigt die bekannten Behemoth so verändert, wie ein solcher Abschnitt es verlangt: Aus der drohenden Sackgasse der letzten beiden Alben hat sich ein neuer, unerwarteter Pfad ergeben, der die Vergangenheit bis zurück zum Satanica-Album in Sichtweite hält, aber dennoch schnurstracks gen Horizont marschiert, um ebenjenen zu erweitern.“ Die Bewertung lag bei 8,5 von zehn.[12]
Auf metal1.info hieß es: „Mit ihrem zehnten Studioalbum legen Behemoth ein in sich geschlossenes Kunstwerk vor, das weniger durch die individuelle Stärke der Songs als durch die Perfektion, mit der diese als Album arrangiert sind, zu überzeugen weiß. Zum Meisterwerk fehlen The Satanist noch ein, zwei zwingende Hits mehr – allein der vorhandenen ‚Outstanding Songs‘, vor allem aber der Gesamtatmosphäre wegen ist The Satanist für Fans dennoch ein Pflichtkauf.“ Die Bewertung war ebenfalls 8,5 von zehn.[13]
Metal.de schrieb: „Faktisch leisten sich Behemoth nicht einen Moment der Schwäche und haben zweifellos ein überaus unerwartetes Album geschaffen, mit dem sie sich ein erhebliches Stück neu erfinden. Zuletzt gelang ihnen dies mit dem unsterblichen Demigod – erneut gelingt es ihnen mit The Satanist“. Es wurde die Höchstpunktzahl zehn von zehn vergeben.[9]
Chartplatzierungen
| ChartsChartplatzierungen | Höchstplatzierung | Wochen |
|---|---|---|
| 11 (2 Wo.) | 2 | |
| 24 (2 Wo.) | 2 | |
| 1 (7 Wo.) | 7 | |
| 33 (1 Wo.) | 1 | |
| 34 (3 Wo.) | 3 | |
| 57 (1 Wo.) | 1 |