Therese Deecke

deutsche Autorin From Wikipedia, the free encyclopedia

Therese Deecke, geborene Struve (* 7. Februar 1844 in Lübeck; † 9. Januar 1916 in Freiburg im Breisgau) war eine deutsche Autorin.

Therese Deecke um 1860, Louis Frowein, Strassburg

Leben

Therese Deecke, geboren als Therese Struve in der Lübecker Wahmstraße[1], war die Tochter des Gemischtwarenhändlers Johann Joachim Struve[2] und einer Bäckerstochter; sie besuchte die Ernestinenschule.[3] Nach ihrem Abschluss heiratete sie 1861 Wilhelm Deecke. Sie hatten drei Kinder. Der älteste Sohn war der Geologe Wilhelm Deecke. 1870 ging die Familie nach Elberfeld, von 1871 bis 1884 nach Straßburg, wo Deecke zeitweilig als Rektor des Lyceums tätig war, anschließend bis 1889 nach Buchsweiler und ab 1890 nach Mühlhausen, wo Deecke als Rektor am Gymnasium zeitweilig Albert Schweitzer unterrichtete.

Therese Deecke schrieb Prosa, die in Zeitungen, Zeitschriften und Romanreihen veröffentlicht wurde. Für ihre Kinder und Enkelkinder hinterließ sie Lebenserinnerungen, die sie 70-jährig in Straßburg verfasst hatte[4] und die ihr Ururenkel Klaus Ungerer 2023 unter dem Titel Mein frühreifes Herz veröffentlichte.[1][5] Die Welt am Sonntag nannte das Buch einen „sensationellen Archivfund“ und die „Entdeckung des Jahres“. Im November 2024 veröffentlichte Ungerer auch Therese Deeckes Lübeck-Novelle Königin Minna Schmidt.

Werke

Einzelnachweise

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