Thomas Letsch

deutscher Fußballtrainer From Wikipedia, the free encyclopedia

Thomas Letsch (* 26. August 1968 in Esslingen am Neckar) ist ein deutscher Fußballtrainer.

Schnelle Fakten Personalia, Stationen als Trainer ...
Thomas Letsch
Thomas Letsch (2026)
Personalia
Geburtstag 26. August 1968
Geburtsort Esslingen am Neckar, Deutschland
Größe 190 cm
Stationen als Trainer
Jahre Station
VfB Oberesslingen/Zell
2001–2002 Stuttgarter Kickers II
2001–2003 Stuttgarter Kickers (Co-Trainer)
2003–2004 FC Heilbronn
2005–2007 SSV Ulm 1846 (Co-Trainer)
2008–2009 SG Sonnenhof Großaspach
2012–2015 FC Red Bull Salzburg Jugend
2013–2014 FC Red Bull Salzburg (Co-Trainer)
2015–2017 FC Liefering
2015 FC Red Bull Salzburg (interim)
2017 FC Erzgebirge Aue
2018–2019 FK Austria Wien
2020–2022 Vitesse Arnheim
2022–2024 VfL Bochum
2025–2026 FC Red Bull Salzburg
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Laufbahn

Nach verschiedenen Stationen in Deutschland als Trainer und Co-Trainer (VfB Oberesslingen/Zell, Stuttgarter Kickers, FC Heilbronn, SSV Ulm 1846, SG Sonnenhof Großaspach) kam er in der Saison 2012/13 in die Nachwuchsakademie des FC Red Bull Salzburg. Dort trainierte er die U-16 und die U-18, mit der er in der Saison 2014/15 österreichischer Meister wurde.[1] In der Saison 2013/14 war er neben seiner Tätigkeit in der Akademie auch Co-Trainer des FC Red Bull Salzburg in der Bundesliga unter Roger Schmidt.[2]

2015 wurde er Trainer des FC Liefering als Nachfolger von Peter Zeidler. Am 3. Dezember 2015 wurde er bis zur Winterpause erneut Zeidlers Nachfolger als Cheftrainer beim FC Red Bull Salzburg, bevor im neuen Jahr Óscar García übernahm.[3] In den beiden Spielen erreichte er ein Unentschieden und einen Sieg gegen den SK Rapid Wien.

Im Juni 2017 wurde er Trainer des deutschen Zweitligisten FC Erzgebirge Aue.[4] Nach drei Niederlagen zum Auftakt trennte sich der FC Erzgebirge Aue jedoch am 14. August von Letsch und präsentierte am 7. September schließlich Hannes Drews als dessen Nachfolger.[5]

Im Februar 2018 übernahm er den österreichischen Bundesligisten FK Austria Wien vorerst bis Saisonende.[6] Am 14. Mai 2018 wurde er mit einem Zweijahresvertrag bis 2020 mit Option auf Verlängerung um ein drittes Jahr ausgestattet.[7] Im März 2019 trennte sich die Austria von Letsch, die Wiener lagen zum Zeitpunkt der Trennung auf dem dritten Tabellenrang.[8]

Zur Saison 2020/21 übernahm er Vitesse Arnheim aus der niederländischen Eredivisie als Cheftrainer[9] und schaffte es mit dem Klub auf Anhieb ins Finale des niederländischen Fußballpokals 2020/21 sowie anschließend in der darauffolgenden Saison 2021/22 bis ins Achtelfinale der neu eingeführten UEFA Conference League.

Am 22. September 2022 gab der VfL Bochum seine Verpflichtung als neuer Cheftrainer bekannt.[10] Er übernahm die Mannschaft nach dem siebten Spieltag mit einem Punkt auf dem letzten Tabellenplatz stehend und führte sie noch zum direkten Klassenerhalt durch einen 3:0-Sieg gegen Bayer Leverkusen am letzten Spieltag.[11] Am 8. April 2024 trennte sich der Verein nach einer 1:2-Niederlage beim 1. FC Köln, dem sechsten sieglosen Spiel in Folge, von Letsch.[12]

Anfang Januar 2025 kehrte er als Nachfolger für den entlassenen Pepijn Lijnders zum österreichischen Bundesligisten Red Bull Salzburg zurück, bei dem er einen bis 2027 laufenden Vertrag erhielt.[13] Nachdem Letsch die Salzburger als Tabellenfünfter übernommen hatte, führte er das Team bis zum Ende der Saison 2024/25 noch auf den zweiten Tabellenrang. Damit war Red Bull für die Qualifikation zur UEFA Champions League qualifiziert, in der man in der dritten Runde scheiterte und damit in die Ligaphase der UEFA Europa League rutschte. In dieser schieden die Salzburger mit Rang 31 aus. Im Februar 2026 wurde Letsch, obwohl Salzburg zu jenem Zeitpunkt - punktegleich mit dem LASK - die Bundesliga anführte, nach zwei sieglosen Ligaspielen in Folge entlassen.[14] Mit 1,55 Punkten pro Partie erzielte er den geringsten Wert seit der Übernahme durch Red Bull[15].

Vor seiner Tätigkeit als Trainer im Profifußball war Letsch Lehrer für Mathematik und Sport am Gymnasium Plochingen, das er selbst als Schüler besucht hatte, und an der Deutschen Schule Lissabon.[16]

Commons: Thomas Letsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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