Thomas Quendler
österreichischer Jazzmusiker (Piano, Keyboard, Komposition)
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Thomas Quendler (* 16. November 2000 in Wolfsberg in Kärnten) ist ein österreichischer Jazzmusiker (Piano, Keyboard, Komposition).
Leben und Wirken
Quendler, der aus einer Musikerfamilie stammt,[1] interessierte sich bereits früh für Musik und lernte mit acht Jahren die Steirische Harmonika. Mit 13 Jahren wechselte er zum Klavier und erhielt zunächst klassischen Klavierunterricht. Nachdem er den Jazz schätzen lernte, begann er 17-jährig mit dem Vorstudium Jazzpiano bei Rob Bargad an der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik.[2] Zwischen 2020 und 2024 studierte er bei Olaf Polziehn am Jazzinstitut der Kunstuniversität Graz, wo er mit dem Bachelor abschloss. Derzeit absolviert er sein Masterstudium an der Wiener Privatuniversität Jam Music Lab.[3]
Quendler spielte ab 2017 Keyboard in der Fusionband KernFusion, die 2019 bei den Bratislava Jazz Days gastierte,[3] ab 2020 auch bei Origina1Nerd; mit beiden Bands entstanden Alben.[2] Mit dem Kontrabassisten Jakob Gönitzer und dem Schlagzeuger Jonas Kocnik (die er bereits seit der Musikschule kannte und mit denen er auch in den anderen Bands arbeitete) gründete er sein eigenes Trio, das 2025 bei Double Moon Records sein Debütalbum Awaking veröffentlichte, vorrangig mit Eigenkompositionen.[1][4]
2025 erhielt Quendler das Ö1 Jazzstipendium.[3]