Thorsten Burkard

deutscher Klassischer Philologe From Wikipedia, the free encyclopedia

Thorsten Burkard (* 19. August 1967 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Altphilologe.

Leben

Burkard wurde 1998 in München mit einer Arbeit über Jacob Balde promoviert. Er habilitierte sich am gleichen Ort im Jahr 2003. Thema der von 2001 bis 2003 von der DFG geförderten Arbeit[1] war die Erzähltechnik im Corpus Caesarianum und bei Sallust. Seit Herbst 2005 ist Burkard W3-Professor für Klassische Philologie (insbesondere Latinistik) am Institut für Altertumskunde der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.[2]

Schriften

  • (Neubearbeitung, mit Markus Schauer): Hermann Menge: Lehrbuch der lateinischen Syntax und Semantik. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2000, ISBN 3-534-13661-6. 2. überarbeitete Auflage 2005.
  • Jacob Balde, Dissertatio de studio poetico (1658) (= Münchner Balde-Studien. Band 3). Utz, München 2004, ISBN 3-8316-0327-8 (zugleich Dissertation, Universität München 1998).
  • als Herausgeber: Jacob Balde im kulturellen Kontext seiner Epoche. Zur 400. Wiederkehr seines Geburtstages (= Jesuitica. Band 9). Schnell und Steiner, Regensburg 2006, ISBN 3-7954-1812-7.
  • Sallust. Werke. Eingeleitet, übersetzt und kommentiert (Edition Antike). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2010, ISBN 978-3-534-18129-2.
  • „Plautus – des Lateinischen Richtmaß und Großmeister“. Paul Flemings Satyra und die Plautusapologie im 16. und frühen 17. Jahrhundert. Mit einem Anhang: Friedrich Taubmanns Satire Ad Joh. Weidnerum (= Forschungen zur neulateinischen Literatur und Sprache. Band 1). Wachholtz, Kiel 2020, ISBN 978-3-529-03700-9.
  • mit Katharina Wesselmann: Erasmus von Rotterdam, Moriae encomium (= Studienkommentare zu lateinischen und griechischen Texten. Band 6). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2024, ISBN 978-3-8252-6196-2.
  • Publius Papinius Statius: Silvae. Silvarum libri quinque. Lateinisch und deutsch. Eingeleitet, herausgegeben, übersetzt und kommentiert (Edition Antike). wbg Academic im Verlag Herder, Freiburg 2025, ISBN 978-3-534-61048-8.

Literatur

Anmerkungen

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