Thumersbach
Stadtteil von Zell am See in Salzburg
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Thumersbach ist ein Dorf am Ostufer des Zeller Sees und seit der Eingemeindung mit 1. Jänner 1939 Stadtteil von Zell am See. Thumersbach hat 1089 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025[1]).
| Thumersbach (Stadtteil) Ortschaft Katastralgemeinde Thumersbach | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Zell am See (ZE), Salzburg | |
| Gerichtsbezirk | Zell am See | |
| Pol. Gemeinde | Zell am See | |
| Koordinaten | 47° 19′ 45″ N, 12° 49′ 0″ O | |
| Höhe | 758 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 1089 (1. Jän. 2025) | |
| Gebäudestand | 293 (2001) | |
| Fläche d. KG | 21,88 km² (31. Dez. 2023) | |
| Postleitzahl | 5700 | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 14341 | |
| Katastralgemeindenummer | 57316 | |
| Zählsprengel/ -bezirk | 'Thumersbach–Erlberg' (50628 005) | |
| Stadtteil Thumersbach | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; SAGIS | ||
Wie auch Zell am See wurde Thumersbach schon in den Frühzeiten des Fremdenverkehrs gerne als Sommerfrische gewählt.[2] Auch heute ist Thumersbach bei Einheimischen und Touristen ein begehrter und nobler Wohn- und Urlaubsort.
- Hubertuskapelle
- Freiwillige Feuerwehr
- Thumersbach gegen den Wankrautkopf (1762 m)
- Kriegerdenkmal
- Ausblick vom Hundsteinweg
Geografie
Die Ortschaft Thumersbach besteht heute aus dem geschlossenen Siedlungsraum auf dem vom gleichnamigen Bach über die Jahrhunderte aufgeschütteten Schwemmkegel am Ostufer des Zeller Sees, an den sowohl nach Ostern entlang des Bachs als auch nach Süden entlang des Seeufers die Besiedlung anschließt, und den Streusiedlungen an den Hängen, welche Gunstlagen darstellen, in denen sich eine Vielzahl von sehr alten Bergbauernhöfen befindet, von denen auch heute noch die meisten bewirtschaftet werden.
Die Hausberge sind der 2117 m hohe Hundstein, der sich ganz im Osten, und die 2011 m hohe Schwalbenwand, die sich im Norden des Katastragemeindegebiets befindet.
Der Ort ist ausschließlich über die Thumersbacher Landesstraße L247 erreichbar, die im Süden in Bruck an der Großglocknerstraße von der B311 abzweigt und nördlich des Zeller Sees wieder in die B311 einmündet.
Nachbarortschaften
Geschichte
Wirtschaft und Infrastruktur
Im Stadtteil Thumersbach befindet sich mit dem Allgemeinen öffentlichen Krankenhaus Tauernklinikum Zell am See[5] einer der größten Arbeitgeber im Bezirk Zell am See. Das Klinikum gehört zur Gesundheit Innergebirg GmbH, die wiederum der Stadtgemeinde Zell am See gehört.[6]
Durch die gute Lage am Zeller See und der Nähe zum Skigebiet Schmittenhöhe gibt es zahlreiche Restaurants und Berggasthöfe sowie Pensionen, Appartements und Hotelbetriebe.
Zudem verfügt der Ort über einen belebten Dorfplatz mit Nahversorger, einem Kaffeehaus, einer Bankstelle der Raiffeisenbank, weiteren Dienstleistungsbetrieben und einem Kulturzentrum im ältesten Gebäude Thumersbachs, dem im Kern mittelalterlichen denkmalgeschützten Lohninghof (Listeneintrag).
Verkehr
Der Ort ist ausschließlich über die Thumersbacher Landesstraße L247 erreichbar, die in Nord-Süd-Richtung entlang des Ostufers des Zeller Sees verläuft.
Öffentliche Verkehrsmittel
Es gibt eine gute Busanbindung durch den Stadtbus Zell am See-Thumersbach Linie 70, der im 30-Minuten-Takt verkehrt. Über den Seeweg ist Thumersbach über die Seeschifffahrt während der Öffnungszeiten (Mai bis September) mit den vier Anlegestellen Sonnhof, Bellevue, Kurpark und Seecamp angebunden.[7]
Bildungseinrichtungen
- Kindergarten Thumersbach
- Volksschule Thumersbach
Weitere öffentliche Einrichtungen
- Wirtschaftshof Thumersbach
- Freiwillige Feuerwehr-Löschzug Thumersbach
- Strandbad Beach Club Thumersbach
- Kurpark (Naherholungsraum am See)
- Eisschützenbahn
- Tennisplätze
Sehenswürdigkeiten
Parkanlage
Kirchen und Kapellen
- Filialkirche St. Sigismund (Denkmallisteneintrag)
- Hubertuskapelle
- Herz-Jesu-Kapelle beim Mitterberghof
Bauwerke
- Lohninghof: urkundlich erstmals um 1100 erwähnter, im Kern mittelalterlicher dreigeschoßiger Bau mit Satteldach[10]
- Hotel Bellevue: leicht erhöht am Seeufer gelegener dreigeschoßiger breitgelagerter Bau, im Kern 19. Jahrhundert, Umbau 1910, Giebel und verzierte Holzbalkone in der Art der Ischler Villen[11]
Museum/Ausstellung
- Kulturzentrum Lohninghof mit Dauerausstellung „Traum & Wirklichkeit“ des österreichischen Malers und Schriftstellers Alfred Kubin
Denkmäler
- Kriegerdenkmal
Literatur
- Alois Dürlinger sen.: Thumersbacher Chronik. Thumersbach 2004.
Weblinks
- Thumersbach. In: Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
- https://www.thumersbach.at/historisches/der-ort-und-sein-ursprung Geschichtliches auf der Homepage der Bürgerinitiative Pro Thumersbach
