Erste internationale Erfahrungen sammelte Tia Clayton bei den CARIFTA Games 2018, bei denen sie mit der jamaikanischen 4-mal-100-Meter-Staffel in 44,95 s die Goldmedaille in der U17-Altersklasse gewann. 2021 siegte sie mit der Staffel in 42,94 s bei den U20-Weltmeisterschaften in Nairobi und im Jahr darauf gewann sie bei den CARIFTA Games in Kingston in 11,30 s die Silbermedaille im 100-Meter-Lauf in der U20-Altersklasse. Zudem siegte sie mit der Staffel in 42,58 s. Im August siegte sie in 42,59 s erneut mit der Staffel bei den U20-Weltmeisterschaften in Cali. Bei den World Athletics Relays 2024 auf den Bahamas sicherte sie der 4-mal-100-Meter-Staffel einen Startplatz bei den Olympischen Sommerspielen in Paris. Dort belegte sie über 100 Meter in 11,04 s im Finale den siebten Platz und gelangte im Staffelbewerb mit 42,29 s im Finale auf Rang fünf. Anschließend siegte sie in 10,83 s beim Memoriał Kamili Skolimowskiej. Im Jahr darauf trat sie bei den World Athletics Relays in Guangzhou über 4-mal 100 Meter an und anschließend siegte sie in 10,92 s über 100 Meter bei der Doha Diamond League. Im August wurde sie bei der Diamond League in Chorzów in 10,82 s Zweite und auch bei Weltklasse Zürich gelangte sie mit 10,84 s auf Rang zwei. Im September gewann sie bei den Weltmeisterschaften in Tokio in 41,79 s im Finale gemeinsam mit Shelly-Ann Fraser-Pryce, Tina Clayton und Jonielle Smith die Silbermedaille hinter dem US-amerikanischen Team.