Tiefweg

Ortsteil der Stadt Dinkelsbühl From Wikipedia, the free encyclopedia

Tiefweg ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Tiefweg liegt in der Gemarkung Sinbronn.[3]

Schnelle Fakten Große Kreisstadt Dinkelsbühl ...
Tiefweg
Große Kreisstadt Dinkelsbühl
Koordinaten: 49° 3′ N, 10° 22′ O
Höhe: 457 m ü. NHN
Einwohner: 0 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 91550
Vorwahl: 09851
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Geografie

Die Einöde liegt am Lohgraben, einem linken Zufluss der Wörnitz, und an den Tiefwegweihern, die vom Lohgraben gespeist werden. 1 km südöstlich erhebt sich der Steckenberg (509 m ü. NHN), im Osten liegen der Hammerbuck und der Rechenberg. 0,3 km westlich liegt das Waldgebiet Nieß. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Knittelsbach zur Bundesstraße 25 (1,6 km südwestlich) bzw. zur Staatsstraße 2218 (0,9 km nördlich).[4]

Geschichte

Die Fraisch über Tiefweg war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Wassertrüdingen, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft wurde von der Reichsstadt Dinkelsbühl beansprucht. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es 3 Anwesen. Grundherren waren das Kastenamt Wassertrüdingen (2 Güter, Abgaben gingen an die Frühmesse Sinbronn) und die Ratsamtspflege der Reichsstadt Dinkelsbühl (1 Gut).[5][6][7] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.[8]

Im Jahr 1809 wurde Tiefweg infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Sinbronn zugewiesen.[9] Am 1. Mai 1978 wurde Tiefweg im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.[8][10]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001840001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 181921141815201717150
Häuser[11] 53443331
Quelle [12][13][14][15][16][17][18][19][20][21][1]
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Religion

Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Peter (Sinbronn) gepfarrt.[5] Die Katholiken sind nach St. Peter und Paul (Halsbach) gepfarrt.[20]

Literatur

Fußnoten

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