Tim Donnelly
US-amerikanischer Schauspieler
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Timothy David Donnelly (* 3. September 1944 in Los Angeles, Kalifornien; † 17. September 2021 in Santa Fe, New Mexico) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rolle als Feuerwehrmann Chet Kelly in der Fernsehserie Notruf California.[1][2][3][4][5]
Leben
Donnelly war der Sohn von Eileen O’Malley und Paul Charles Donnelly, einem Regieassistenten. Er hatte die Brüder Dennis und Patrick Kevin sowie die Schwestern Kathleen und Deborah Anne.[6][7][8]
Ab dem 14. Juni 1975 war er mit Michele McKay verheiratet, mit der er die gemeinsame Tochter Ashley McKay Donnelly hatte. Sein ehemaliger Schwiegervater war John McKay, ehemaliger Cheftrainer der Trojans der University of Southern California (USC).
Donnelly starb im Alter von 77 Jahren in seinem Haus in Santa Fe an Komplikationen nach einer Operation und fand seine letzte Ruhe auf dem Rosario Cemetery in Santa Fe.[6][8][9]
Karriere
Seine Karriere begann 1957 mit einem Auftritt im Film So enden sie alle (englisch Baby Face Nelson).[6] Im weiteren Verlauf seiner Karriere trat Donnelly in zahlreichen Filmen und Fernsehserien auf, darunter Hawaii Fünf-Null, Das Geheimnis von Santa Vittoria, Adam-12, CHiPs, The Legend of Jesse James und Die Leute von der Shiloh Ranch.[6][10] Außerdem war er in fünf Folgen von Polizeibericht zu sehen, wo er von Jack Webb gefördert wurde und zu einem seiner Stammschauspieler wurde.[11]
1971 wurde Donnelly ohne Vorsprechen für die Rolle des Feuerwehrmanns Chet Kelly in Notruf California ausgewählt.[11] Gemeinsam mit dem Schauspieler Marco Lopez, der ebenfalls ohne Vorsprechen engagiert wurde, war er den Machern der Serie bereits durch frühere Mark VII-Produktionen bekannt. Nach dem Ende der Serie im Jahr 1977 übernahm er Hauptrollen in den Filmen Saat des Wahnsinns – Clonus Horror[12] und im 1978 erschienenen Film seines Bruders Dennis Donnelly Der Bohrmaschinenkiller.[10][13] Donnelly zog sich 1984 aus dem Schauspielgeschäft zurück; sein letzter Auftritt war in einer Folge von Das A-Team im selben Jahr.[10] Im deutschen Sprachraum wurde unter anderem von Stefan Brönneke, Walter von Hauff und Frank-Otto Schenk synchronisiert.[14]
Nach seiner Karriere vor der Kamera arbeitet er fast zwanzig Jahre als Bühnenmaler und Szenenbildner für verschiedenen Spielfilme, Fernsehserien und Werbespots.[1][15]
Filmografie (Auswahl)
- 1957: So enden sie alle
- 1966: The Legend of Jesse James (Fernsehserie)
- 1965–1966: Die Leute von der Shiloh Ranch (Fernsehserie)
- 1967: Shanghai Jack
- 1969: Das Geheimnis von Santa Vittoria
- 1969: Hawaii Fünf-Null (Fernsehserie)
- 1967–1970: Polizeibericht (Fernsehserie)
- 1970–1971: Adam-12 (Fernsehserie)
- 1971: The Smith Family (Fernsehserie)
- 1971: Minnie und Moskowitz
- 1978: Der Bohrmaschinenkiller
- 1978: Project U.F.O. (Fernsehserie)
- 1972–1978: Notruf California (Fernsehserie)
- 1979: Saat des Wahnsinns – Clonus Horror
- 1979: The Death of Ocean View Park (Fernsehfilm)
- 1981: B.J. und der Bär (Fernsehserie)
- 1981: Enos (Fernsehserie)
- 1981: Vegas (Fernsehserie, 1978) (Fernsehserie)
- 1981: CHiPs (Fernsehserie)
- 1982: Today’s F.B.I. (Fernsehserie)
- 1983: The Rousters (Fernsehserie)
- 1984: Das A-Team (Fernsehserie)