Timo Hammarberg

österreichischer Beachvolleyballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Timo Hammarberg (* 10. Januar 2004 in Wiener Neustadt) ist ein österreichischer Beachvolleyballspieler. Er wurde 2025 österreichischer Meister im Sand.

Schnelle Fakten Porträt, Erfolge ...
Timo Hammarberg
Porträt
Geburtstag 10. Januar 2004
Geburtsort Wiener Neustadt, Österreich
Größe 2,02 m
Partner 2020–2023 Laurenc Grössig
seit 2021 Tim Berger
2024 Philipp Waller
Nationale Rangliste Position 1[1]
Weltrangliste Position 14[2]
Erfolge
2021 – Dritter U18-EM
2022 – U20-Europameister
2022 – Sieger Futures Den Haag
2023 – U20-Vizeeuropameister
2023 – Sieger Futures Mallorca
2023 – U21-Vizeweltmeister
2024 – EM-Neunter
2024 – Dritter Challenge Chennai
2024 – Vierter Challenge Nuvali
2024 – Fünfter Elite16 Brasília
2025 – Fünfter Challenge Alanya
2025 – EM-Fünfter
2025 – Fünfter Challenge Baden
2025 – Dritter U22-EM
2025 – Österreichischer Meister
2025 – Fünfter Elite16 João Pessoa
2025 – Zweiter Elite16 Kapstadt
(Stand: 28. Oktober 2025)
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Karriere

Jugend und Junioren

Als Kind war der Niederösterreicher in seinem Heimatort für den ESV Haidbrunn-Wacker Wiener Neustadt im Fußball aktiv.[3] Später startete er im Hallenvolleyball für die U17- und die U21-Auswahl seines Heimatlandes. 2020 nahm er mit Laurenc Grössig zum ersten Mal an einem europäischen Beachwettbewerb teil. Die beiden wurden Achte bei den unter Zwanzigjährigen. Ein Jahr später gelang Hammarberg mit Tim Berger, dem Sohn von Nik Berger, der Gewinn der Bronzemedaille bei der U18-EM und das Erreichen der Runde der besten sechzehn Teams bei der U19-WM. Diese Platzierungen konnten die beiden 2022 noch einmal toppen. Bei der WM standen sie im Viertelfinale und bei den kontinentalen Titelkämpfen der unter Zwanzigjährigen auf der obersten Stufe des Podests.[4] Hinzu kam eine weitere Bronzemedaille mit Grössig bei der Junioreneuropameisterschaft. Ein Jahr später standen Berger und Hammarberg auch bei Welttitelkämpfen zum ersten Mal auf dem Stockerl. Wie bei der U20-EM erreichten sie bei der U21-WM das Endspiel.[5] 2024 reichte es immerhin noch zu einer Viertelfinalteilnahme bei der U22-Europameisterschaft. Dieses Resultat konnten sie 2025 in Baden verbessern. Nach der Niederlage gegen die französischen Europameister Arthur Canet und Téo Rotar sicherten sie sich im kleinen Finale Bronze gegen die Litauer Karolis Palubinskas und Povilas Piesina.

Erwachsene

Der erste Sieg im Erwachsenenbereich auf internationaler Ebene gelang dem in der zweitgrößten Stadt Niederösterreichs geborenen Sportler im Dezember 2022, als er mit Laurenc Grössig das Futures in Den Haag gewann. Knapp ein Jahr später wurden Tim Berger und Timo Hammarberg Erste beim gleichwertigen Wettbewerb auf Mallorca. 2024 kamen Silber und Bronze bei den Futures in Baden und Leuven hinzu. Bei den meisten Turnieren in dieser Saison standen die jungen Österreicher wie auch schon in den vorigen Spielzeiten auf der gleichen Seite des Netzes. Wenn sich jedoch eine Chance für eine bessere Platzierung bzw. die Teilnahme an einer Veranstaltung bot, die den beiden aufgrund ihrer Punktzahl im FIVB-Ranking nicht möglich geworden wäre, starteten sie manchmal auch mit anderen Partnern bei internationalen Wettkämpfen. So gehörten bei der Europameisterschaft Timo Hammarberg und Philipp Waller nach dem zweiten Platz in der Gruppenphase und dem Sieg in der ersten Hauptrunde gegen die Ukrainer Popow/Resnik zu den besten sechzehn Duos. Beim Challenge in Chennai gewannen sie Bronze, beim gleichwertigen Event in Nuvali standen sie im Halbfinale. Seit Anfang 2025 waren Hammerberg und Berger nur noch gemeinsam unterwegs. Nach einem siebzehnten Rang beim Challenge in Yucatán und dem zweimaligen Scheitern in der Qualifikation bei den Elite16 in Quintana Roo und Saquarema gelang ihnen der bis zu diesem Zeitpunkt wertvollste Erfolg beim gleichwertigen Wettbewerb in der Hauptstadt Brasiliens. Im Pool konnten sie zunächst die in der Weltrangliste an fünfter Position rangierenden Niederländer Boermans/de Groot wie auch die siebten Evandro/Arthur aus Brasilien bezwingen und in der Runde der Zwölf auch die Fünften der Olympischen Spiele Partain/Benesh eliminieren, bevor sie das zweite Duell gegen die Südamerikaner an diesem Wochenende verloren. Im Nachhinein wurde klar, dass das Team aus der Alpenrepublik in der Vorrunde sowohl die Eventsieger als auch deren Endspielgegner bezwungen hatte.

Die Platzierung konnten die Österreicher beim gleichartigen Wettbewerb in João Pessoa wiederholen. Zuvor waren ihnen ebenfalls Viertelfinalteilnahmen bei den Challengers in Alanya und Baden gelungen. Auch bei der Europameisterschaft in Düsseldorf sorgten sie für Furore: Nach dem souveränen Gruppensieg bezwangen sie im Achtelfinale das britische Brüderpaar Bello/Bello. Erst in der Runde der letzten Acht war Endstation – und das gegen niemand Geringeren als Mol/Sorum, die Olympiasieger von 2021, fünffachen Europameister und aktuellen Weltranglistenersten. In die österreichische Staatsmeisterschaft im September in Kitzbühel waren Hammarberg und Berger als Favoriten gegangen und konnten dies im Endspiel gegen Christoph Dressler und Philipp Waller mit einem Zweisatzsieg bestätigen.[6] Zum ersten Mal in einem Finale bei einem Elite16 standen sie im Oktober in Kapstadt. Nach dem souveränen Gruppensieg ohne Satzverlust verloren sie zwar in der Runde der Zwölf, kamen jedoch als Lucky Loser noch ins Viertelfinale und bezwangen dort die Niederländer van de Velde / Brouwer sowie in der Vorschlussrunde die Franzosen Rémi Bassereau / Calvin Ayé, gegen die sie zuvor noch das Nachsehen hatten. Das Endspiel verloren sie gegen die Schweden Jacob Hölting Nilsson und Elmer Andersson.

Einzelnachweise

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