Tom Lubowski
deutscher Musik- und Videospieljournalist
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Tom Lubowski (* 1995 in Lübeck) ist ein deutscher Musik- und Videospieljournalist. Er schreibt unter anderem für Metal Hammer und Rock It!.
Leben
Lubowski wuchs in Lübeck auf. Nach dem Abitur studierte er Philosophie, Kultur- sowie Literaturwissenschaft an der Technischen Universität Berlin. Parallel arbeitete für das Videospiel-Portal spieletipps.de (heute: giga.de). 2022 begann er ein Volontariat an der Axel Springer Academy of Journalism and Technology[1], währenddessen er vor allem für die deutsche Ausgabe des Metal Hammer schrieb. Es folgten Gastbeiträge im Business Insider[2] und dem deutschen Playboy[3].
2023 wurde er mit seinem Artikel Für Ruhm und Ehre[4] – ein mehrseitiges Feature im Metal Hammer, das sich mit der Entstehungsgeschichte des Epic Metal anlässlich des 40. Jubiläums von Manowars Battle Hymns beschäftigt – für den Axel Springer Preis für jungen Journalismus in der Kategorie Unterhaltung nominiert.[5] Dies stellte in der Geschichte des Magazins sowie des Preises selbst ein Novum dar, da zuvor noch kein Artikel aus dem Bereich Metal für die Auszeichnung in Betracht gezogen wurde. 2024 gehörte er außerdem der Jury an, die anlässlich des 40. Jubiläums des Metal Hammer die 500 besten Metal-Alben aller Zeiten kürte.[6]
Lubowski ist vor allem für seine tiefgehenden und multiperspektivischen Kulturanalysen bekannt. So attestierte er dem Halestorm-Album Everest starke Parallelen zu der Geschichte Sisyphos aus der griechischen Mythologie[7], verband in einer umfangreichen Reportage über Ihsahn (Emperor) und einer Ausstellung von Edvard Munchs Werken im Potsdamer Museum Barberini das Schaffen des Malers mit den Motiven des norwegischen Black Metal[8], zeichnete die Rezeptionsgeschichte J. R. R. Tolkiens im Metal nach[9] und bettete die Entstehungsgeschichte von Possesseds Seven Churches in die politische sowie gesellschaftliche Situation seiner Zeit ein.[10]
Rezeption
Besonderes Aufsehen erregte ein umfangreicher Artikel über David Bowies Einfluss auf den Metal, vor allem auf die Subgenres Glam Metal sowie Industrial Metal[11], den Lubowski gemeinsam mit Helen Lindenmann verfasste und der auch in über den Metal hinausgehenden Medien wie dem Deutschlandfunk diskutiert wurde.[12]
Werke
- Kursbuch Bioethik (2019)[13]