Tone Band
Band aus Großbritannien
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Bandmitglieder
Tone Band bestand aus der Sängerin Linda Anson, Mickie Stickdorn (* 3. Juni 1954) aus Deutschland, Adrian Askew (* 31. März 1947) aus Sheffield und Mike Starrs (* 10. November 1947) aus Edinburgh. Askew spielte zuvor in diversen Blues- und Rockbands, u. a. als Keyboarder von Joe Cocker oder an der Seite von Inga Rumpf und Alex Conti bei Atlantis. Mike Starrs und Adrian Askew kannten sich bereits vor Tone Band aus der gemeinsamen Band Lucifer’s Friend.[1] Stickdorn gehörte als Studio- und Livemusiker u. a. der Verstärkung von Heinz Rudolf Kunze, Falco, Peter Schilling, Achim Reichel und Jennifer Rush an. Bis heute ist er Schlagzeuger der Band Lake.[2]
Germany Calling (1981)
Die Debütsingle Germany Calling (erschienen bei Polydor) bescherte Tone Band 1981 sofort einen Charterfolg. Germany Calling behauptete sich 21 Wochen lang in den deutschen Charts mit der Höchstplatzierung 17 am 12. Juli 1981.[3] Es blieb jedoch der einzige Charterfolg, weshalb die Band mit Germany Calling allgemein als One-Hit-Wonder gilt.
Der Song erschien sowohl als 7"-Single, als auch als 12"-Single. Für die B-Seite wurde jeweils der ebenfalls auf dem gleichnamigen Album enthaltene Track Calculator gewählt. Dem Album Germany Calling gelang kein Charteinstieg, auf eine Nachfolgesingle wurde verzichtet.
Dem sich im Song wiederholenden Megaphon-Gesang This Is Germany Calling folgt das bekannte Into von Ludwig van Beethovens fünfter Symphonie, was dem Song einen Ohrwurm-Charakter verlieh. Der weibliche Gesang im Zwischenteil wurde von Linda Anson beigesteuert. Auch im Musik-Videoclip nimmt Tone Band Bezug zu Beethoven, indem ein als der Komponist verkleideter Schauspieler die prägende Rolle spielt.
Produziert wurde Germany Calling von Holger J. Magnussen, welcher u. a. auch für Dieter Hallervorden und Stephan Sulke als Komponist und Produzent tätig war.[4]
Tokyo Twist (1982)
Ein Jahr nach Germany Calling folgte das Nachfolge-Album Tokyo Twist, aus welchem die gleichnamige Single ausgekoppelt wurde. Die B-Seite enthielt das ebenfalls auf dem Album enthaltene I Don’t Mind Reggae. Linda Anson gehörte zu diesem Album der Band nicht mehr an. Produzent war erneut Holger J. Magnussen. Der deutsche Komiker und Musiker Olli Dittrich wirkte beim Song "Video" sowohl als Komponist, als auch als Sänger mit. Ebenso gestaltete er das Plattencover. Als weitere Gastmusiker wirkten im Studio Maschen in Hamburg mit: Peter Weihe (Gitarre), Peter Franken (Drums), Dicky Tarrach (Drum Machine) und Ferdi Weissig (Bass).[5]
Die Single konnte nicht mehr an den Erfolg von Germany Calling anknüpfen.
Diskografie
| Chartplatzierungen Erklärung der Daten | ||||||||||||
| Singles | ||||||||||||
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Studioalben
- 1981: Germany Calling (Polydor)
- 1982: Tokyo Twist (Polydor)
- 2008: Germany Calling – The Very Best Of (Chance Music)
Singles
- 1981: Germany Calling / Calculator (7" + 12", Polydor)
- 1982: Tokyo Twist / I Don’t Mind Reggae (7" + 12", Polydor)
