Torben Bjørnskov

dänischer Jazzmusiker (Kontrabass, E-Bass, Komposition) From Wikipedia, the free encyclopedia

Torben Bøtker Bjørnskov (* 16. März 1966 in Skanderborg) ist ein dänischer Jazzmusiker (Kontrabass, E-Bass, Komposition).

Wirken

Bjørnskov studierte bis zum Abschluss 1993 am Rytmisk Musikkonservatorium in Kopenhagen bei Lars Danielsson, Jesper Lundgaard und Niels-Henning Ørsted Pedersen.[1]

Bjørnskov konzertierte und tourte in fast allen Teilen der Welt und arbeitete mit Musikern aus zahlreichen Ländern zusammen, etwa mit Lillian Boutté, Billy Cobham, Billy Hart, Tom Harrell, Leroy Jones, James Moody, Pee Wee Ellis, Thomas Clausen, Erling Kroner, Pernille Bévort, Jens Winther, Tomas Franck, Jesper Thilo, Bent Jædig, Thomas L’Etienne, Christina von Bülow, Morten Mosgaard oder Cæcilie Norby.[1] Er leitete sein Torben Bjørnskov Trio, sein Torben Bjørnskov Lovechild Quartet und das Bjørnskov-Flensborg Quartet, mit denen Alben entstanden. Gemeinsam mit dem Pianisten Esben Tjalve und dem Schlagzeuger Frederik Bülow bildete er das kollaborative Trio Human Beeing Human, das sein drittes Album Being (2025) mit Chris Cheek aufnahm und dafür sehr gute Kritiken erhielt.[2][3] Auch arbeitete er in den Duos Kwella/Bjørnskov und Pojken Flensborg/Torben Bjørnskov Duo. Weiterhin gehörte er zu den Bands von Benjamin Koppel, Michael Bladt und Phil Parnell. Darüber hinaus wirkte er an zahlreichen Studio- und Live-Aufnahmen mit, etwa mit dem Folk-Jazz-Quartett Nordens Tone.

Bjørnskov ist derzeit als Dozent an der Königlichen Musikakademie Aarhus/Aalborg tätig; dort erschien 2011 sein Bass Compendium Jazzbas Volume 1.[4]

Preise und Auszeichnungen

Bjørnskov wurde 1994 beim Wettbewerb des Getxo Festivals als bester Solist ausgezeichnet.[1]

Einzelnachweise

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