Traumatin

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Traumatin ist eine organische Verbindung aus der Gruppe der Carbonsäuren und Aldehyde und kommt natürlich als Pflanzenhormon vor.

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von Traumatin
Allgemeines
Name Traumatin
Andere Namen

(10E)-12-Oxododec-10-ensäure (IUPAC)

Summenformel C12H20O3
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 65410-38-0
PubChem 5312889
ChemSpider 4472314
Wikidata Q3289251
Eigenschaften
Molare Masse 212,28 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Schmelzpunkt

65–66 °C[2]

Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar[3]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).
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Vorkommen und Biosynthese

Traumatin und sein Oxidationsprodukt, die Dicarbonsäure Traumatinsäure, sind Pflanzenhormone. Sie treten insbesondere in schnell wachsenden Organen wie Blättern, Früchten und Samen sowie bei Verletzungen auf und stimulieren die Zellteilung. Traumatin weist eine höhere biologische Aktivität auf als Traumatinsäure. Die Biosynthese geht von Linolsäure und α-Linolensäure aus. Diese werden durch eine Lipoxygenase zu entsprechenden Hydroperoxiden oxidiert, 13-Hydroperoxy-9,11-octadecadiensäure und 13-Hydroperoxy-9,11,15-octadecatriensäure. Diese werden oxidativ gespalten, wobei 12-Oxo-(9Z)-dodecensäure und entweder Hexanal oder (Z)-3-Hexenal entstehen. 12-Oxo-(9Z)-dodecansäure wiederum isomerisiert zu Traumatin, dessen Autoxidation Traumatinsäure ergibt.[4]

Einzelnachweise

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