Tuden
bulgarisches Dorf
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Tuden (bulgarisch Туден) ist ein Dorf in der Gemeinde Godetsch, Oblast Sofia, im Westen Bulgariens.
| Tuden (Туден) | ||||
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| Basisdaten | ||||
| Staat: | ||||
| Oblast: | Sofia | |||
| Einwohner: | 65 (15. Dezember 2010[1]) | |||
| Fläche: | 14 km² | |||
| Bevölkerungsdichte | 4,6 Einwohner/km² | |||
| Koordinaten: | 43° 0′ N, 22° 59′ O | |||
| Höhe: | 609 m | |||
| Postleitzahl: | 2253 | |||
| Telefonvorwahl: | (+359) 07198 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | CO | |||
| Verwaltung | ||||
| Bürgermeister: | Wladimir Aleksandrow | |||
| Regierende Partei: | Bulgarische Sozialistische Partei | |||

Das Dorf liegt nördlich des Tschepan-Gebirges inmitten des Balkangebirges, ca. 50 km nordwestlich der bulgarischen Hauptstadt Sofia. In der Nähe befinden sich die Städte Sliwniza, Godetsch und Dragoman.
Während des Serbisch-Bulgarischen Krieges von 1885/86 wurde das Dorf von serbischen Truppen der Donau-Division besetzt, welche an den umliegenden Anhöhen ihre Stellungen aufbaute. In der entscheidenden Schlacht bei Sliwniza wurden Malo Malowo und das umliegende Gebiet zum Kriegsschauplatz. Am 6. Novemberjul. / 18. November 1885greg. wurde das Dorf zurückerobert.
Der von den bulgarischen Kommunisten betriebene Kollektivismus der Landwirtschaft und die staatlich verordnete Planwirtschaft führten zur Abwanderung der Bevölkerung vor allem in Richtung Sofia.
