Türtschhorn

Berg des Bregenzerwaldgebirges oder des Lechquellengebirges in Vorarlberg From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Türtschhorn ist ein 2096 m hoher Berg im österreichischen Bundesland Vorarlberg.[1][2] Es ist der zweithöchste Berg im Bregenzerwaldgebirge.[3]

Schnelle Fakten
Türtschhorn
Türtschhorn und sein Nordgrat
Türtschhorn und sein Nordgrat
Höhe 2096 m ü. A.
Lage Fontanella, Bezirk Bludenz, Vorarlberg, Österreich
Gebirge Bregenzerwaldgebirge, Glatthorngruppe
Dominanz 0,85 km Glatthorn
Schartenhöhe 116 m Türtschhornscharte
Koordinaten 47° 15′ 27″ N,  52′ 48″ O
Türtschhorn (Vorarlberg)
Türtschhorn (Vorarlberg)
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Vorderkamm Alpe (Gemeinde Blons) mit Glatthorn (links) und Türtschhorn im Hintergrund
Glatthorngruppe vom Nitzkopf, in der Mitte Glatthorn und Türtschorn, darunter liegt die Türtschalpe

Lage

Politisch liegt das Türtschhorn in Fontanella, Bezirk Bludenz.[4] Regional zählt es zum Großen Walsertal mit Bezug zum Bregenzerwald. Gebirgsgeographisch zählt es laut SOIUSA zur Glatthorngruppe, einer Untergruppe des Bregenzerwaldgebirges. Im Westen liegt das Ladritschtobel mit dem Ladritschbach, der nach Süden fließt und in die Lutz mündet. Im Norden führt ein Grat zum Glatthorn. Die Ostseite fällt steil ab zur Fatnellaalpe. Der Ortskern von Fontanella liegt 2,5 km Luftlinie im Südosten. Im Süden liegt die Parzelle Türtsch. Die Türtschalpe liegt auf der Südwestseite des Türtschhorns.[3]

Geologie

Das Türtschhorn ist ein typischer Flyschberg und gehört zur südlichen Flyschzone Vorarlbergs. Der Gipfel sowie der Grat nach Norden und der Grat nach Süden gehören zur Hällritzer-Formation und besteht aus Kalksandstein.[5]

Naturschutz

Der gesamte Berg ist Teil der Wildruhezone Fontanella vom 1. Dezember bis zum 30. April.[6][7] In dieser Zeit darf das Gebiet nicht betreten werden. Auch Skitouren sind nicht erlaubt.[7] Zudem ist das Gebiet Teil des UNESCO-Biosphärenparks Großes Walsertal.[8]

Wandern

Auf das Türtschhorn führt kein offizieller Wanderweg.[3] Ein alpiner Steig führt von der Türschalpe über den Südgrat zum Gipfel.

Einzelnachweise

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