Uabubo

Suco in Osttimor From Wikipedia, the free encyclopedia

Uabubo ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Ossu (Gemeinde Viqueque).

Schnelle Fakten Daten ...
Uabubo
Feierlichkeiten in Uaibubo (2020)
Daten
Fläche 45,39 km²[1]
Einwohnerzahl 2.707 (2022)[2]
Chefe de Suco Joanico Maria Alves da Cruz
(Wahl 2016)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Buanurac 1230
Dauborobaha 537
Laritame 324
Leque-Buti 92
Ossogori 197
Uai-Lia 337
Der Suco Uabubo.
Buanurac (Osttimor)
Buanurac (Osttimor)
Buanurac
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Geographie

Schnelle Fakten Orte, Position ...
Uabubo
Orte Position[3] Höhe
Buanurac  43′ 34″ S, 126° 26′ 29″ O ?
Daesi  43′ 55″ S, 126° 26′ 2″ O 450 m
Dalirisi  44′ 4″ S, 126° 26′ 10″ O 450 m
Samalogo 377 m
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Frau in der lokalen Tracht mit einer Babadok-Trommel
Männer in lokaler Tracht mit Suriks

Uabubo liegt im Norden des Verwaltungsamts Ossu. Vor der Gebietsreform 2015 hatte Uabubo eine Fläche von 25,76 km².[4] Nun sind es 45,39 km².[1] Im Südosten gab Uatubo Gebiete an den Suco Ossorua ab, inklusive den Ortschaften Samaliurai, Darenau und Uaitau. Dafür erhielt Uabubo vom Suco Ossu de Cima fast dessen gesamten Norden, über den Fluss Cuha hinaus, mit dessen Nebenfluss Caimalulo als Südgrenze zu Ossu de Cima im Westen und dem Suco Builale im Westen. Südlich von Uabubo befinden sich die Sucos Uaguia und Ossorua und im Nordosten der Suco Nahareca. Im Norden grenzt Uabubo an das Verwaltungsamt Venilale (Gemeinde Baucau) mit den Sucos Uai Oli und Uatu Haco. Im Osten reicht Uabubo bis an das Verwaltungsamt Uato-Lari mit seinem Suco Afaloicai.[5]

Im Osten von Uabubo entspringen der Aetalabere und zwei weitere Quellflüsse des Seiçals, der nach Norden abfließt. Zwischen den beiden kleineren Quellflüssen liegen mehrere kleine Ortschaften in direkter Nachbarschaft zueinander. Dies sind Samalogo, Buanurac (Boanurac, Buanarak, Buanurak), Daesi und Dalirisi. Das Siedlungszentrum hat eine Grundschule.[6]

Im Suco befinden sich die sechs Aldeias Buanurac, Dauborobaha, Laritame, Leque-Buti, Ossogori und Uai-Lia (Wai-Lia).[7]

Einwohner

In Uabubo leben 2.707 Einwohner (2022), davon sind 1.339 Männer und 1.363 Frauen. Im Suco gibt es 535 Haushalte.[2] Über 97 % der Einwohner geben Makasae als ihre Muttersprache an. Minderheiten sprechen Tetum Prasa, Tetum Terik oder Sa'ane.[8]

Traditionell gibt es, wie auch in anderen Teilen Osttimors, bei einigen Clans Tabus für bestimmte Clans. So ist den Mitgliedern der Ara Diga der Verzehr von roten Bananen und rotem Zuckerrohr verboten. Eine Erklärung für den Ursprung für diese Einschränkung gibt es nicht.[9]

Geschichte

Ritualplatz

Während der Operation Donner 1999 flohen mehrere Einwohner Buanuracs aus Angst vor den pro-indonesischen Milizen aus dem Ort.[10]

Politik

Joanico Maria Alves da Cruz (2016)

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Joanico Maria Alves da Cruz zum Chefe de Suco gewählt[11] und 2009 und 2016 in seinem Amt bestätigt.[12][13]

Commons: Uabubo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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