Ulrich Krieger

deutscher Saxophonist und Komponist From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Krieger studierte klassisches Saxophon, Komposition, elektronische Musik und Musikwissenschaft an der Manhattan School of Music, der Universität der Künste Berlin und der Freien Universität Berlin. Autodidaktisch studierte er die Musik und Kultur der Aborigines und das Didgeridoo. Er lebte und arbeitete von 1983 bis 2007 – mit einem Aufenthalt von 1991 bis 1997 in Italien – in Berlin. 2007 übersiedelte er nach Kalifornien, wo er am California Institute of the Arts Komposition und experimentelle Klangkunst unterrichtet.

Seinen Stil Saxophon zu spielen bezeichnet Krieger als "akustische Elektronik, wobei Geräuschklänge, Mehrklänge und reine und mikrotonale Stimmungen zentrale Elemente sind. Neben dem Saxophon spielt er auch Klarinette, Didgeridoo und elektronische Instrumente. Zu seinen zahlreichen musikalischen Partnern zählen Masami Akita (Merzbow), Terry Riley, Henry Cowell, Lou Reed, La Monte Young, Phill Niblock, Lee Ranaldo, John Duncan, Zbigniew Karkowski, Thomas Köner, DJ Olive, Christian Marclay, Kasper T. Toeplitz, Antoine Beuger, Radu Malfatti, Mario Bertoncini, Michiko Hirayama, Myriam Marbe, Hans-Joachim Hespos, das Ensemble Modern, die Berliner Philharmoniker, das Soldier String Quartet, und das Ensemble Zeitkratzer. Insgesamt nahm er mehr als fünfzig alben mit eigenen Kompositionen und Improvisationen und als Partner anderer Musik auf.

Gefördert wurde Krieger u. a. durch Stipendien der Kunststiftung Baden-Württemberg, des Deutschen Studienzentrums in Venedig der Akademie der Künste Berlin, des Forums Meet the Composer in New York, des Deutsche Akademischen Austauschdienstes und der Darmstädter Ferienkurse. Artist in Residence war er u. a. in der Villa Aurora (Los Angeles) und der Villa Serpentara (Rom), an der University of East Anglia und am Music Centre North Queensland.

Quellen

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