Red Dead Redemption: Undead Nightmare

Computerspielerweiterung für Red Dead Redemption aus dem Jahr 2010 From Wikipedia, the free encyclopedia

Red Dead Redemption: Undead Nightmare ist eine von Rockstar San Diego entwickelte Standalone-Erweiterung zum Spiel Red Dead Redemption. Sie erschien am 26. November 2010 weltweit für die Spielekonsolen Xbox 360 und PlayStation 3,[1] im Oktober 2023 für Nintendo Switch und PlayStation 4[2] und im Oktober 2024 für den PC.[3] Undead Nightmare ist wie das Hauptspiel auch ein Actionspiel mit offener Spielwelt im Wilden Westen; es erzählt eine vom Hauptspiel unabhängige Geschichte und fügt der Handlung u. a. Zombies hinzu. Das Spiel ist als DVD/Blu-ray oder als Download-Version erhältlich.

Veröffentlichung
  • Xbox 360, PlayStation 3:
    • 26. November 2010[1]
  • Nintendo Switch, PlayStation 4:
    • 13. Oktober 2023[2]
  • Windows:
    • 29. Oktober 2024[3]
Schnelle Fakten Entwickler, Publisher ...
Red Dead Redemption: Undead Nightmare
Zählt zur Reihe Red Dead
Entwickler Rockstar San Diego
Publisher Rockstar Games
Veröffentlichung
  • Xbox 360, PlayStation 3:
    • 26. November 2010[1]
  • Nintendo Switch, PlayStation 4:
    • 13. Oktober 2023[2]
  • Windows:
    • 29. Oktober 2024[3]
Plattform Xbox 360, PlayStation 3, PlayStation 4, Nintendo Switch, Windows
Spiel-Engine RAGE, Euphoria
Genre Open World, Action
Thematik Western
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler
Steuerung Gamepad, Maus, Tastatur
Sprache Englisch mit Untertiteln in Deutsch und weiteren Sprachen
Altersfreigabe
USK
USK ab 18
USK ab 18
PEGI
PEGI ab 18+ Jahren empfohlen
PEGI ab 18+ Jahren empfohlen
PEGI-Inhalts­bewertung Gewalt, Schimpfwörter, Glücksspiel, Drogen
Schließen

Handlung

Undead Nightmare spielt zeitlich nach der Hauptstory von Red Dead Redemption, aber noch vor dem Tod des Protagonisten John Marston.

Als Marston abends von seiner Arbeit nach Hause zurückkehrt, befällt ihn ein merkwürdiges Gefühl. Später in der Nacht werden er und seine Frau aufgeweckt von Uncle, der zu einem Zombie geworden ist. Während Marston sein Gewehr holt, werden sein Sohn und seine Frau infiziert. In der Hoffnung, einen Arzt für diese Krankheit zu finden, fesselt er sie und sperrt sie in seinem Haus ein. Daraufhin reitet er nach Blackwater, um dort einen Arzt zu suchen. Dort angekommen muss er feststellen, dass auch diese Stadt von dieser mysteriösen Seuche befallen ist, doch trifft er auf ein paar Überlebende. Marston verschwindet aus der Stadt, nachdem er einige Gerüchte über die plötzliche Masseninfektion von den Überlebenden aufschnappt, und reitet durch ganz New Austin auf der Suche nach der Antwort auf diese Pest. Seine Suche führt ihn nach Mexiko, wo er die Aztekengöttin Ayauhteotl in Gestalt eines Mädchens in der Villa von Abraham Reyes, des regierenden Gouverneurs von Mexiko, trifft, die ihn in eine Grotte führt, wo er eine zuvor gefundene Maske abgeben muss, damit die Plage eingedämmt wird. Nun scheint alles wieder gut, doch Seth klaut nach einiger Zeit diese Maske und John Marston steigt aus seinem Grab auf. Er muss nun seine Aufgabe erfüllen und scheinbar die Zombies endgültig aus dieser Welt schaffen.

Rezeption

Weitere Informationen Wertungsspiegel, Publikation ...
Wertungsspiegel
PublikationWertung
PS3Xbox 360
Eurogamer9/10[4]
Games Aktuell9/10[5]
IGN8/10[6]
Schließen

Max Wildgruber von IGN Deutschland bezeichnete es als „würdiger Abschluss der DLC-Erweiterungen“ sowie als „witzig-skurrile Hommage ans Horrorfilm-Genre“. Die neue Survival-Horror-Spielmechanik sei zwar nicht so rund wie bei Spielen, die von vornherein mit dem Fokus produziert wurden. Atmosphärisch erreiche es die hohe Qualität des Hauptspiels.[6] Kristian Metzger von Eurogamer bemerkte, dass das weitläufige Areal ohne neue Schauplätze wiederverwertet werde. Durch die Einführung von Zombies, neuen Waffen und Reittieren spiele es sich jedoch erfrischend anders. Er lobte auch das Preis-Leistungs-Verhältnis der Erweiterung.[4] Karsten Frei von Games Aktuell vermisste einen Koopmodus und bemängelte die leblose Spielwelt. Die Hintergrundgeschichte reiche nicht an das Hauptspiel heran. Der zynische Humor, der Wiedererkennungswert bei Charakteren und die wenigen neu hinzugekommenen Ausrüstungsgegenstände seien gut gelungen.[5] Benjamin Schmädig rezensierte für 4Players den DLC als „gut“, wobei ihm insbesondere der literarische Charakter durch plötzlichen Wetter- oder Tageszeitenwechsel und die neue Lichtstimmung gefiel. Er vermisste jedoch echte Neuerungen.[7]

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI