Undercover Brother

Film von Malcolm D. Lee (2002) From Wikipedia, the free encyclopedia

Undercover Brother ist eine US-amerikanische Filmkomödie mit Eddie Griffin und startete am 31. Mai 2002 in den US-Kinos.

TitelUndercover Brother
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2002
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Undercover Brother
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2002
Länge 86 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Imagine Entertainment
Stab
Regie Malcolm D. Lee
Drehbuch
Produktion
Musik Stanley Clarke
Kamera Tom Priestley junior
Schnitt William Kerr
Besetzung
Schließen

Handlung

Anton Jackson aus L.A., mit Afro, goldfarbenem Cadillac und Plateauschuhen ganz auf funky Seventies gestylt, ist in den siebziger Jahren hängen geblieben und geriert sich gern als Robin Hood. Er zieht in dieser Funktion die Aufmerksamkeit des schwarzen Civil-Rights-Geheimdienstes B.R.O.T.H.E.R.H.O.O.D. auf sich. Dieser will den schwarzen General Boutwell aus den Fängen des Bösewichts The Man befreien. Kurzerhand spannt man Jackson mit Top-Agentin Sistah Girl zusammen und setzt das anfangs nicht immer harmonische Duo auf den diabolischen Superverbrecher The Man und seinen Assistenten Mr. Feather an. Deren erklärte Mission besteht hingegen darin, die weiße Welt vor dem kulturellen Einfluss von Schwarzen zu bewahren, sie versuchen deshalb, den ersten schwarzen US-Präsidenten zu verhindern.

Nachdem Undercover Brother es geschafft hat, Daten zu stehlen, kommt die Geheimwaffe von The Man zum Einsatz: die attraktive Penelope Snow kommt ins Spiel und verdreht Undercover Brother den Kopf, bis sie sich als White She Devil zu erkennen gibt. Nach einer rasanten Verfolgungsjagd jedoch fällt sie ihrem Opfer um den Hals, da sie sich in den Brother verliebt hat. Sie kämpft von nun an auf der Seite der Schwarzen mit. Getarnt als Reinigungsfirma gelangen sie auf die Insel von The Man. Hier können sie den unter Drogen stehenden General Boutwell befreien. Jedoch aktivierte Conspiracy Brother den Selbstzerstörungs-Knopf, und die Insel muss schnell verlassen werden. Nachdem Brother seinen letzten Kampf erfolgreich absolvierte, gleitet er sicher an den Strand, während das komplette Bauwerk in die Luft fliegt.

Rezeption

Weitere Informationen Quelle, Bewertung ...
Quelle Bewertung
Rotten Tomatoes (Tomatometer) 78 %[1]
Metacritic (Metascore) 69/100[2]
AllMovie SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[3]
CinemaScore B+[4]
James Berardinelli SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[5]
Schließen

Undercover Brother erhielt ein gutes Presseecho, was sich auch in den Auswertungen US-amerikanischer Aggregatoren widerspiegelt. So erfasst Rotten Tomatoes überwiegend positive Besprechungen und ordnet den Film damit als „Verbrieft Frisch“ ein.[1] Laut Metacritic fallen die Bewertungen im Mittel „Grundsätzlich Wohlwollend“ aus.[2]

Laut James Berardinelli sei Undercover Brother für das Blaxploitation-Genre, was Austin Powers für James-Bond-Filme darstelle. Der Film biete jede Menge Lacher und könne, da er „sich alle 20 Minuten neu erfinde“, das Interesse des Publikums aufrechterhalten. Berardinelli fand es erfreulich, dass Undercover Brother – im Gegensatz zu anderen zeitgenössischen Komödien – nicht auf Fäkalhumor baue. Er lobte besonders die Darstellunger Eddie Griffin und Dave Chappelle.[5]

„Agentenparodie im Stil von Austin Powers, die den mit Schwarzen besetzten Blaxploitation-Filmen der 1970er-Jahre ironische Reverenz erweist. Ein überdrehter Filmspaß, bei dem nicht jeder Gag sitzt, der aber dennoch kurzweilig unterhält.“

Das Kinoportal kino.de urteilte: „Albern-amüsante Blaxploitationkomödie, die schwarze und weiße Rassenklischees genüsslich aufs Kalauerkorn nimmt.“[7]

Der Film gewann den WAFCA Award der Washington DC Area Film Critics Association in der Kategorie Best Guilty Pleasure. Des Weiteren erhielt er folgende Nominierungen: Black Reel Award für das beste Filmposter, die beste Filmmusik, den besten Song (Undercova Brother gesungen von Snoop Dogg, Bootsy Collins und Fred Wesley), beste Schauspielerin (Aunjanue Ellis), beste Regie und bestes Drehbuch.

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI