Ungerbach
Ortschaft im Bezirk Wiener Neustadt
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Ungerbach ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Kirchschlag in der Buckligen Welt im Bezirk Wiener Neustadt in Niederösterreich mit 276 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1] Bis Ende 1970 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.[2]
| Ungerbach (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Ungerbach | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Wiener Neustadt (WB), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Wiener Neustadt | |
| Pol. Gemeinde | Kirchschlag in der Buckligen Welt | |
| Koordinaten | 47° 28′ 16″ N, 16° 16′ 30″ O | |
| Höhe | 490 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 276 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 8,26 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 06625 | |
| Katastralgemeindenummer | 23211 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 39 Häusern genannt, das nach Bad Schönau eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Krumbach besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.[4]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Ungerbach ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler, zwei Müller, zwei Schmiede, drei Schneiderinnen, zwei Schuster, ein Trafikant, ein Weber und mehrere Landwirte ansässig.[5] Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1971 die damaligen Gemeinden Aigen, Kirchschlag in der Buckligen Welt, Lembach und Ungerbach.[2]
Literatur
- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 6. Band: Schöngraben bis St. Valentin. Schmidl, Wien 1833, S. 287 (Ugesbach – Internet Archive).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 367.
