Unknown Skies

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Unknown Skies ist ein Musikalbum des Rob Brown Trio. Die am 30. Januar 2010 live beim Sons d’hiver-Festival in Saint-Mandé entstandenen Aufnahmen erschienen 2011 auf RogueArt.

Veröffent-
lichung

2011

Format(e)

CD, Download

Schnelle Fakten Livealbum von Rob Brown Trio, Veröffent-lichung ...
Unknown Skies
Livealbum von Rob Brown Trio

Veröffent-
lichung

2011

Aufnahme

30. Januar 2010

Label(s)

RogueArt

Format(e)

CD, Download

Genre(s)

Jazz

Titel (Anzahl)

5

Länge

1:02:57

Besetzung

Produktion

Michel Dorbon

Aufnahmeort(e)

Sons d’hiver-Festival, Saint-Mandé

Chronologie
Rob Brown, Daniel Levin: Natural Disorder
(2010)
Unknown Skies Rob Brown, Daniel Levin, Jacek Mazurkiewicz: Day in the Life of a City
(2014)
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Hintergrund

Das Pariser Label RogueArt veröffentlichte 2011 einen Live-Mitschnitt vom Sons d’hiver-Festival 2010 in Paris, das regelmäßig Höhepunkte des New Yorker Vision Festivals präsentierte. Der Altsaxophonist Rob Brown spielte im Trio-Format mit dem Pianisten Craig Taborn und dem Schlagzeuger Nasheet Waits. Vier der fünf Stücke stammen von Brown; das abschließende „Temerity“ ist eine Trio-Improvisation.

Titelliste

  • Rob Brown: Unknown Skies (Rogueart ROG-0033)[1]
  1. A Fine Line 15:55
  2. Unknown Skies 16:31
  3. Bounce Back 13:25
  4. The Upshot 11:21
  5. Temerity (Brown/Taborn/Waits) 4:45

Wenn nicht anders vermerkt, stammen die Kompositionen von Rob Brown.

Rezeption

Nach Ansicht von John Eyles, der das Album in All About Jazz rezensierte, gehörte dieses herausragende Trio mit Pianist Craig Taborn und Schlagzeuger Nasheet Waits zu den rohesten und fesselndsten Projekten des Saxophonisten, das 2009 beim Vision Festival zu Gast war, aber bislang nicht aufgenommen worden war. Das von Brown gewählte Format würde an Cecil Taylors klassische Besetzung aus den 1960er- und frühen 1970er-Jahren und an Alexander von Schlippenbachs späteres langjähriges Trio mit dem Saxophonisten Evan Parker erinnern, wobei er auf einen Bassisten verzichtete – eine Entscheidung, die durch den rhythmischen Drive seiner Kollegen gerechtfertigt wurde. Brown genieße die Freiheit zum Umherschweifen, die ihm die sich überschneidenden Linien von Taborn und Waits verleihen. Als einer jener erlesenen Instrumentalisten, deren Solospiel weniger auf wiederkehrenden Motiven als vielmehr auf einer sich ständig entfaltenden Erzählung beruhe, würde der Saxophonist mit seiner anhaltenden Brillanz begeistern. Dieser Eindruck würde durch seine herb-brüchige Tonalität ergänzt, die ständig am Rande der Zersplitterung schwebe und so einen Strom verzerrter, leidenschaftlicher Schönheit erzeuge.[2]

Diese Musik sei ganz von Rob Brown inspiriert, biete aber auch Einzigartigkeit in ihren Kontrasten, schrieb Lyn Horton in JazzTimes.[3]

Einzelnachweise

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