Unterbinnwang
Gemeindeteil der Gemeinde Kronburg
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Unterbinnwang ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Kronburg im oberschwäbisches Landkreis Unterallgäu in Bayern.
Unterbinnwang Gemeinde Kronburg | |
|---|---|
| Koordinaten: | 47° 53′ N, 10° 10′ O |
| Höhe: | 635 m ü. NHN |
| Postleitzahl: | 87758 |
| Vorwahlen: | 08334, 08394 |
Unterbinnwang von Norden | |
Geografie
Geschichte
Am Hohen Rain bei Unterbinnwang wurden Reste einer Siedlung aus der Hügelgräberbronzezeit gefunden.[1][2][3] Der sogenannte Waldvogelhof war ein Lehen des Fürststift Kempten und wurde bereits 1373 im Zuge einer Erbangelegenheit derer von Rothenstein genannt. Im Jahr 1414 erhielt die mit Haupt II. von Pappenheim vermählte Corona von Rothenstein das Gut. Dadurch gelangte es in Woringer Besitz und wurde 1417 an den Ravensburger Bürger Rudolf Mettelin veräußert. Hans von Werdenstein, Herr auf Schloss Kronburg, bemühte sich, einen geschlossenen Besitz um seine Herrschaft zu errichten und tauschte im Jahre 1466 einige Höfe mit seinem Bruder. 1779 fand in Unterbinnwang die Vereinödung statt. In dieser Zeit wurden mehrere Höfe aus dem Ortskern nach Osten in Richtung des Hohen Rains ausgesiedelt.
Weblinks
- Unterbinnwang in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 19. Mai 2021.
Literatur
- Klaus Frhr v. Andrian-Werburg: Kronburg - ein reichsritterschaftliches Territorium in Schwaben und seine Inhaber. Verlag für Heimatpflege Kempten/Allgäu, Kempten 1969, S. 126–139.
