Unter-Danegg
Ortschaft im Bezirk Neunkirchen
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Unter-Danegg ist eine Ortschaft und als Unterdanegg eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Wartmannstetten im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich mit 93 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1] Bis Ende 1970 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.[2]
| Unter-Danegg (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Unterdanegg | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Neunkirchen (NK), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Neunkirchen | |
| Pol. Gemeinde | Wartmannstetten | |
| Koordinaten | 47° 41′ 16″ N, 16° 3′ 30″ O | |
| Höhe | 430 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 93 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 2,94 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 05340 | |
| Katastralgemeindenummer | 23349 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Das südwestlich von Wartmannstetten gelegene Dorf ist über die Landesstraße L4148 erreichbar. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 41 Adressen.[3]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 19 Häusern genannt, das nach Neunkirchen eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Seebenstein besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Neunkirchen ausgeübt und die Untertanen und Grundholde gehörten den Herrschaften Seebenstein, Steyersberg, Stixenstein und Gloggnitz sowie der Pfarre St. Aegidi, dem Minoritenkloster Neunkirchen und dem Stift Neukloster in Wr. Neustadt.[4]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Unterdanegg ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler und zahlreiche Landwirte ansässig.[5] Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1971 die damaligen Ortsgemeinden Hafning, Straßhof, Ramplach, Unterdanegg und Wartmannstetten.[2]
Literatur
- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 6. Band: Schöngraben bis St. Valentin. Schmidl, Wien 1833, S. 205 (Tannegg (Unter-) – Internet Archive).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 272.
