Untermallebarn
Ortschaft im Bezirk Korneuburg
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Untermallebarn ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Sierndorf im Bezirk Korneuburg in Niederösterreich mit 309 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1] Bis Ende 1969 bildete der Ort eine eigenständige Ortsgemeinde.[2]
| Untermallebarn (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Untermallebarn | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Korneuburg (KO), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Korneuburg | |
| Pol. Gemeinde | Sierndorf | |
| Koordinaten | 48° 27′ 43″ N, 16° 10′ 16″ O | |
| Höhe | 195 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 309 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 8,28 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04124 | |
| Katastralgemeindenummer | 11121 | |
Die an der Hauptstraße stehende Dreifaltigkeitssäule | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Das östlich des Göllersbaches befindliche Dorf, wo links der Ringendorfer Graben einfließt, wird über die Landesstraße L1089 erschlossen. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 145 Adressen.[3]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 47 Häusern genannt, das nach Höbersdorf eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Schönborn besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Schönborn, Sierndorf und Tulln.[4]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Untermallebarn ein Brunnenbauer, ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler, ein Schmied, ein Zimmermeister und mehrere Landwirte ansässig.[5] Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1970 die damaligen Ortsgemeinden Oberhautzenthal, Senning, Sierndorf, Unterhautzental und Untermallebarn.[2]
Literatur
- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Manhartsberg. 7 von 34 Bänden. 4. Band: Leis bis Neusiedl. Sollinger, Wien 1834, S. 86 (Malebern (Unter-) – Internet Archive).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 159.
