Untermeitingen
Gemeinde in Deutschland
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Untermeitingen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Augsburg. Die Gemeinde liegt im Lechfeld südlich von Augsburg und nördlich von Landsberg am Lech.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 48° 10′ N, 10° 48′ O | |
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Augsburg | |
| Verwaltungsgemeinschaft: | Lechfeld | |
| Höhe: | 568 m ü. NHN | |
| Fläche: | 16,02 km² | |
| Einwohner: | 7789 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 486 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86836 | |
| Vorwahl: | 08232 | |
| Kfz-Kennzeichen: | A, SMÜ, WER | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 72 209 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Gemeindeteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Von-Imhof-Straße 6 86836 Untermeitingen | |
| Website: | www.lechfeld.de | |
| Erster Bürgermeister: | Simon Schropp (CSU) | |
| Lage der Gemeinde Untermeitingen im Landkreis Augsburg | ||
Gemeindegliederung
Die Gemeinde hat drei Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2][3]
- Lagerlechfeld, südlicher Teil (Siedlung)
- Südlager Lechfeld (Lager)
- Untermeitingen (Pfarrdorf)
Alle Gemeindeteile und auch Klosterlechfeld liegen auf der Gemarkung Untermeitingen.
Geschichte
Ältester und größter Grundherr war seit dem 10. Jahrhundert das Hochstift Augsburg, das mit den wichtigsten Rechten wie Dorfgericht und Ehaften ausgestattet war. Das Hochstift gab diese oft als Lehen weiter. Seit dem 14. Jahrhundert waren neben Augsburger Patriziern auch die Familie Gollenhofer unter bischöflicher Lehenshoheit in Untermeitingen begütert. Das Schlossgut gehörte von 1544 bis 1871 der Augsburger Linie der Familie Imhoff. Danach erwarb es Konrad Rieder, dessen Nachfahren es noch gehört.
- Schloss Untermeitingen
Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Einwohnerentwicklung
Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 4028 auf 6958 um 2930 Einwohner bzw. um 72,7 % – der zweithöchste prozentuale Zuwachs im Landkreis im genannten Zeitraum nach der Nachbargemeinde Graben.
Politik
Gemeinderat
Ab 1. Mai 2026 wird sich der Gemeinderat wie folgt zusammensetzen:[4]
- CSU: 10 Sitze (48,6 %)
- Freie Wählervereinigung: 5 Sitze (26,8 %)
- Bündnis Lechfeld: 2 Sitze (10,3 %)
- Grüne: 2 Sitze (11,2 %)
- FDP: 1 Sitz (3,1 %)
Zusammensetzung des Gemeinderats seit 1. Mai 2020:[5]
- CSU: 9 Sitze
- Freie Wählervereinigung: 5 Sitze
- Grüne: 3 Sitze
- Bündnis Lechfeld: 2 Sitze
- FDP: 1 Sitz
Bürgermeister
Seit 2014 ist Simon Schropp (CSU/Junge Bürger Untermeitingen) Erster Bürgermeister, 2020 wurde dieser mit 61,8 % der Stimmen im Amt bestätigt.[6] Sein Vorgänger war Georg Klaußner (CSU) (1978–2014).
Auch im Jahr 2026 wurde Simon Schropp (CSU) mit 72,5 % der Stimmen im Amt bestätigt.[7]
Wappen
| Blasonierung: „In Rot über drei, zwei zu eins gestellten sechsstrahligen goldenen Sternen ein silberner Seelöwe.“[8] | |
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Wappenführung seit 1965 |
Sehenswürdigkeiten
- Katholische Pfarrkirche St. Stephan

