Unterweihersbuch
Gemeindeteil der Stadt Stein
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Unterweihersbuch ist ein Gemeindeteil der Stadt Stein im Landkreis Fürth (Mittelfranken, Bayern).[2] Unterweihersbuch liegt in der Gemarkung Stein.[3]
Unterweihersbuch Stadt Stein | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 25′ N, 11° 0′ O |
| Höhe: | 309 m ü. NHN |
| Einwohner: | 1127 (1. Jan. 2022)[1] |
| Postleitzahl: | 90547 |
| Vorwahl: | 0911 |
Geographie
Durch das Dorf fließt der Grundbach, ein linker Zufluss der Rednitz. Nach dem Namen des Gemeindeteils wird der Grundbach auch Bucher Graben genannt. Im Südwesten grenzt Oberweihersbuch an, im Osten Stein und im Norden das Gewerbegebiet Industriestraße / An der Mühlstraße. Im Nordwesten und Westen gibt es kleinere Waldgebiete. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Unterasbach (1 km westlich), nach Stein (0,8 km nordöstlich) und nach Oberweihersbuch (0,6 km südwestlich).[4]
Geschichte
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Unterweihersbuch sieben Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Richteramt Roßtal aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Klarenamt der Reichsstadt Nürnberg. Grundherren waren das Klarenamt (6 Halbhöfe) und das Spitalamt (1 Viertelhof).[5]
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Cadolzburg. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Unterweihersbuch dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Stein zugeordnet. Es gehörte der im selben Jahr gegründeten Ruralgemeinde Stein an. Am 4. Dezember 1841 wurde die Ruralgemeinde Weihersbuch gebildet, zu der Ober- und Unterweihersbuch gehörten. Am 1. Januar 1927 wurde diese wieder nach Stein eingemeindet.[6][7]
Baudenkmäler
- ehemaliges Baudenkmäler
- Eichenweg 1: Wohnstallhaus
- Kronwerk von Wallensteins Lager am Asbacher Weg
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Rochus (Zirndorf) gepfarrt,[5] seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Pfarrei St. Jakobus (Oberweihersbuch) zuständig. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach St. Walburga (Eibach) gepfarrt,[17] seit den 1960er Jahren ist die Pfarrei St. Albertus Magnus (Stein) zuständig.[18][21]
Literatur
- August Gebeßler: Landkreis Nürnberg (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 11). Deutscher Kunstverlag, München 1961, DNB 451450981, S. 71.
- Hanns Hubert Hofmann: Nürnberg-Fürth (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 4). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1954, DNB 452071224, S. 181 (Digitalisat). Ebd. S. 245–246 (Digitalisat).
- Georg Paul Hönn: Weyhersbuch. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 543 (Digitalisat).
Weblinks
- Ortsteile > Unterweihersbuch. In: stadt-stein.de. Abgerufen am 17. Juli 2023.
- Unterweihersbuch in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 22. November 2021.
- Unterweihersbuch in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 21. September 2019.