Unterölschnitz

Gemeindeteil der Gemeinde Emtmannsberg im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern) From Wikipedia, the free encyclopedia

Unterölschnitz ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Emtmannsberg im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).[2] Unterölschnitz liegt in der Gemarkung Birk.[3]

Schnelle Fakten Gemeinde Emtmannsberg ...
Unterölschnitz
Gemeinde Emtmannsberg
Koordinaten: 49° 53′ N, 11° 40′ O
Höhe: 381 m ü. NHN
Einwohner: 77 (Apr. 2020)[1]
Postleitzahl: 95517
Vorwahl: 09209
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Lage

Das Dorf liegt an der Ölschnitz und am Oberölschnitzer Bach, der dort als linker Zufluss in die Ölschnitz mündet. Die Kreisstraße BT 17 führt zur Staatsstraße 2184 (3,2 km südlich) bzw. an Hauendorf und Troschenreuth vorbei zur Bundesstraße 22 bei Lehen (3,5 km nördlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Tiefenthal (1,8 km südlich) und nach Würnsreuth (2,4 km nordöstlich).[4]

Geschichte

Das dem Ortsnamen zugrundeliegende Hydronym leitet sich vom slawischen Wort "olsa ab (=Erle) und ist synonym mit dem deutschen Erlbach.[1]

Unterölschnitz bildete mit der Seidelmühle eine Realgemeinde. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Unterölschnitz 13 Anwesen (4 Halbhöfe, 1 Halbhof mit Zapfenschenke, 1 Drittelhof, 2 Viertelhöfe, 5 Söldengüter) und 1 Gemeindeschmiede. Die Hochgerichtsbarkeit und die Dorf- und Gemeindeherrschaft standen dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Creußen zu. Alleiniger Grundherr war das Hofkastenamt Bayreuth.[5]

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Pegnitz. Nachdem im Jahr 1810 das Königreich Bayern das Fürstentum Bayreuth käuflich erworben hatte, wurde Unterölschnitz bayerisch. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Unterölschnitz 1812 dem Steuerdistrikt Birk und der Ruralgemeinde Birk zugewiesen.[6] 1871 beantragten Linhardshaus, Oberölschnitz, Reuthaus, Seidelmühle und Unterölschnitz die Umgemeindung nach Hauendorf, was jedoch nicht genehmigt wurde.[7] Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Unterölschnitz am 1. Mai 1978 in die Gemeinde Emtmannsberg eingegliedert.[8]

Baudenkmäler

  • Stall bei Haus Nr. 6[9]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987002020
Einwohner  *13912811812710711214499886577
Häuser[10]  *19202017181818
Quelle [6][11][12][13][14][15][16][17][18][19][1]
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* 
inklusive Seidelmühle

Religion

Unterölschnitz ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Bartholomäus (Emtmannsberg) gepfarrt.[5][17]

Literatur

Commons: Unterölschnitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

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