Urahou
Suco in Osttimor
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Urahou (Uruhau, Ura-Hou) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Hatulia B (Gemeinde Ermera).
Geographie
| Urahou | ||
|---|---|---|
| Orte | Position[3] | Höhe |
| Bedlala | 8° 43′ 29″ S, 125° 19′ 52″ O | 1129 m |
| Caiturloa | 8° 42′ 43″ S, 125° 20′ 5″ O | 828 m |
| Dapuremei | 8° 43′ 17″ S, 125° 19′ 27″ O | 968 m |
| Dosmagar | 8° 43′ 10″ S, 125° 19′ 19″ O | 911 m |
| Dosmagar Kraik | 8° 42′ 30″ S, 125° 19′ 9″ O | 595 m |
| Laulema | 8° 43′ 10″ S, 125° 19′ 3″ O | 807 m |
| Manuhatu | 8° 43′ 25″ S, 125° 19′ 37″ O | 1037 m |
| Patrusa | 8° 43′ 10″ S, 125° 18′ 22″ O | 437 m |
| Raimean | 8° 42′ 27″ S, 125° 19′ 56″ O | 839 m |
| Tadlema | 8° 43′ 0″ S, 125° 17′ 52″ O | 369 m |
Urahou liegt im Norden des Verwaltungsamts Hatulia B. Im Südwesten und Südosten grenzt er an die beiden Teile des Sucos von Mau-Ubo. Dazwischen befindet sich im Süden der Suco Fatubessi. Im Nordosten reicht der Suco Lisapat an Urahou heran.[4] Im Norden grenzt Urahou an das zur Gemeinde Liquiçá gehörende Verwaltungsamt Liquiçá mit seinen Sucos Açumanu und Leotala. Der Fluss Gleno bildet mit seinem Flussbett grob die Grenze zu Liquiçá.[4][5] Berge im Suco sind der Foho Hatulialete im Westen (326 m, Lage) und der Foho Balakkaheng (556 m, Lage) im Osten.[4][6]
Urahou hat eine Fläche von 17,27 km²[1] und teilt sich in die sechs Aldeias Caiturloa (Kaiturloa, Caturlau), Dosmagar, Hatlailete (Hatulialete), Laulema, Manuhatu (Manohatu, Manuhati) und Raimean (Raemean).[4][7]
Die meisten größeren Siedlungen liegen entlang einer Straße, die durch den Süden von Urahou verläuft. Dies sind von West nach Ost Patrusa, Laulema, Dosmagar, Dapuremei, Manuhatu und Bedlala. Im Osten verläuft die Straße weiter in Richtung Norden zu den Dörfern Caiturloa und Raimean. Nördlich von Dosmagar befindet sich das Dorf Dosmagar Kraik (wörtlich „Unter-Dosmagar“). Im Westen von Urahou liegt nahe dem Foho Hatulialete das Dorf Tadlema. Daneben gibt es zahlreiche kleine Weiler und verstreut liegende Häuser.[4]
Der Sitz des Sucos befindet sich zwischen Dosmagar und Dapuremei. Gleich daneben liegt eine Grundschule, eine zweite befindet sich in Tadlema. Das lokale Hospital liegt in Dosmagar. Zwei Friedhöfe befinden sich in Patrusa und Manuhatu.[4] 2020 wurde eine Polizeistation im Suco eröffnet.[8]
Einwohner

In Urahou leben 4.098 Einwohner (2022), davon sind 2.074 Männer und 2.024 Frauen. Im Suco gibt es 714 Haushalte.[2] Fast 66 % der Einwohner geben Mambai als ihre Muttersprache an. Über 27 % sprechen Tetum Prasa und fast 6 % Tokodede.[9]
Geschichte
Ende 1979 gab es in Urahou ein Transit Camp, in dem die indonesische Besatzungsmacht osttimoresische Zivilisten internierte.[10]
Während der Unruhen von 1999 operierten zwischen dem 27. Januar und September in der Region die pro-indonesischen Milizen Darah Merah, Aitarak und Pancasila zusammen mit dem indonesischen Militär gegen Befürworter der Unabhängigkeit Osttimors. Zwischen dem 10. und 14. Mai wurden Urahou und andere Sucos in der Region überfallen.[10] Im Mai ermordeten Milizionäre der Darah Merah in Caiturloa Abrão Salsinha Soares und im Juni in Raitumura Luis Alves.[11.1]
Bei einem Waldbrand am 2. und 3. Oktober 2019 kam es im Suco zu großen Zerstörungen.
Politik

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Julio da Costa zum Chefe de Suco gewählt[12] und 2009 in seinem Amt bestätigt.[13] Im Oktober 2016 gewann Alberto Soares.[14] Bei den Wahlen 2023 wurde Julio da Costa wiedergewählt.[15]
Weblinks
- Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Urahou ( vom 6. September 2014 im Internet Archive) (tetum; PDF; 8,1 MB)
- Ergebnisse des Zensus 2015 für den Suco Urahou ( vom 14. Juli 2022 im Internet Archive) (tetum; PDF)
- Seeds of Life: Suco information sheets Hatulia (tetum)

