Urban Klieber
österreichischer Bildhauer
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Leben
Klieber machte zunächst eine Lehre beim Bildhauer Johann Reindl im Stift Stams, ging dann nach Augsburg und anschließend nach Wien, wo er bei Jakob Christoph Schletterer an der k.k. Akademie studierte. Danach ließ er sich in Innsbruck nieder und wurde zum Hofbildhauer ernannt. Er schuf Statuen und Altäre aus Holz und Marmor im klassizistischen Stil für Kirchen im Raum Innsbruck. Sein Sohn Josef Klieber lernte bei ihm und war ebenfalls als Bildhauer tätig.
Werke

- Statuen der hll. Helena und Maria Magdalena, Pfarrkirche Sistrans, um 1775[3]
- Hormayr’sches Grabmal, heute am Westfriedhof, Innsbruck, um 1780
- Statuen des Hochaltars und der Seitenaltäre, Kanzel, Mariahilfkirche, Innsbruck, um 1785/90
- Altar in der Schlosskapelle der Weiherburg
- Statue des hl. Sebastian, Dekanatspfarrkirche Telfs
- Statue der Maria Immaculata, Marienbrunnen, Telfs (zugeschrieben)[1]
- Chorgestühl, Stiftskirche Wilten, 1791[4]
Literatur
- Constantin von Wurzbach: Klieber, Urban. In: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich. 12. Theil. Kaiserlich-königliche Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1864, S. 96 f. (Digitalisat).
- Karl Weiß: Klieber, Urban. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 16, Duncker & Humblot, Leipzig 1882, S. 183.
Weblinks
Commons: Urban Klieber – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien