Uwe-Martin Haiberg
deutscher Violinist und Dozent für Musikausbildung
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Leben
Uwe-Martin Haiberg entstammte der bekannten Neustadter Musikerfamilie Hoelscher. Sein Vater war der Violinist und Musikpädagoge Ferdinand Hoelscher, der als Musiklehrer am dortigen Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium unterrichtete, an dem sein Sohn später ebenfalls zur Schule ging. Seine Mutter war die klassisch ausgebildete Sängerin Betty Hoelscher. Sein älterer Bruder Ulf Hoelscher ist Violinist und Dozent für Musikausbildung in Karlsruhe. Seine jüngere Schwester Gunhild Hoelscher ist Solistin, Kammermusikerin und Pädagogin.[2]
Haiberg studierte Schulmusik sowie später Violine im künstlerischen Hauptfach. Er bekleidete Positionen als Konzertmeister beim Göttinger Symphonieorchester und ab 1972 beim NDR-Sinfonieorchester.[3] Er war Gründer und Primarius des Brahms Quartetts Hamburg. Parallel dazu war er Hochschullehrer in Hamburg und ab 1985 Professor an der Musikhochschule Lübeck. Zudem war er Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg. 1991 nahm er den Ruf an die Hochschule der Künste Berlin an, den er über seine offizielle Pensionierung 2012 hinaus ausübte.[4] Zu seinen Schülern zählten unter anderem Christian Tetzlaff,[5] Sebastian Hamann, Heime Müller, Akiko Suwanai und Iskandar Widjaja.
Im Februar 2026 starb Haiberg im Alter von 81 Jahren.