Uwe Boll
deutscher Regisseur, Produzent und Drehbuchautor
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Uwe Boll (* 22. Juni 1965 in Wermelskirchen) ist ein deutscher Regisseur, Produzent und Drehbuchautor von Independent-Filmen. Bekanntheit erlangte er mit einer Vielzahl von mitunter stark kritisierten und als Trash- oder Exploitationfilme angesehenen Produktionen, die ihm neben einer Fangemeinde ebenso den Ruf als „schlechtester Regisseur der Welt“ einbrachten.[1][2][3][4]

Leben und Karriere
Jugend und Ausbildung
Boll begann als Jugendlicher, erste Kurzfilme als No-Budget-Produktionen auf Super 8 und Video zu drehen. Nach dem Abitur bewarb er sich erfolglos an mehreren Filmhochschulen[5] und konnte nur als Gasthörer einzelne Vorlesungen besuchen, die er allerdings als „zu theoretisch“ ablehnte.[6] Er studierte Betriebswirtschaftslehre (ohne Abschluss) und Literaturwissenschaft in Köln und Siegen.[7][8] In Siegen promovierte er 1994 im Fach Literaturwissenschaft mit der Arbeit Die Gattung Serie und ihre Genres.[9]
Tätigkeit im Filmgeschäft
1991 gründete er die Filmproduktionsfirma BOLU. Seit 1998 ist er alleiniger Inhaber und Geschäftsführer des Unternehmens. Von 1994 bis 2000 war er zudem Produzent bei der Taunusfilm und Geschäftsführer von TaunusFilm International.
Seit 1991 ist Boll als Regisseur und Produzent tätig. Seine ersten Spielfilme entstanden als deutsche Low-Budget-Produktionen und stießen auf wenig Beachtung.[10] Zu seinen ersten beiden Filmen German Fried Movie von 1992 und Barschel – Mord in Genf? von 1993, bei denen er gemeinsam mit Frank Lustig Co-Regie führte, veröffentlichte Boll das Buch German fried movie & Barschel-Mord in Genf. Oder wie man in Deutschland Filme drehen muß.[11] Weitere Buchveröffentlichungen folgten. Mit seinem dritten Spielfilm Amoklauf, der bei dieser Gelegenheit seine Uraufführung erfuhr, nahm Boll 1994 am Filmfestival Max Ophüls Preis teil.[12]
Ab dem Jahr 2000 begann Boll, seine Filme mit selbst aufgelegten Medienfonds sowie der Ausnutzung einer damals gültigen Regelung im deutschen Steuerrecht zu finanzieren (s. u.).[13] Damit gelang es ihm, größere Produktionen in den USA zu stemmen und Filmlizenzen für bekannte Videospiele zu erwerben. Zunächst erschienen der Horrorfilm Blackwoods[14] und das Amoklauf-Drama Heart of America, bei denen Boll sowohl Regie führte als auch das Drehbuch schrieb. 2003 erschien House of the Dead, Bolls erste Videospielverfilmung, 2005 folgte Alone in the Dark. Dank des hohen Bekanntheitsgrads der Vorlagen erhielten die Filme große Aufmerksamkeit, wurden jedoch sowohl von der Kritik als auch von den Fans der Videospiele scharf verrissen. Beide Filme tauchen mehrfach in Ranglisten der schlechtesten Filme aller Zeiten auf.[15][16] Es folgte eine Reihe weiterer derart produzierter und ähnlich schlecht bewerteter Videospieladaptionen, darunter Postal (2007), Schwerter des Königs – Dungeon Siege (2007) und Far Cry (2008).
2005 gründete Boll den Filmvertrieb Boll AG, der 2006 an die Börse ging. Boll vermarktet damit auch durch Dritte produzierte Filme, etwa den Thriller One Way (2006) und den russischen Fantasyfilm Fürst der Dämonen (2014). 2009 zog sich Boll aus Deutschland zurück und produziert seit 2011 seine Filme durch sein kanadisches Unternehmen; die Boll AG wurde im selben Jahr aufgelöst.[17][18]

2010 kam Bolls Filmbiografie Max Schmeling – Eine deutsche Legende in die Kinos. Die Titelrolle spielte der frühere deutsche Halbschwergewichtsweltmeister Henry Maske. Der von der Kritik einhellig verrissene Film war auch kommerziell ein Misserfolg. Im Jahr 2011 veröffentlichte Boll die Videospielverfilmung Bloodrayne: The Third Reich und die Parodie Blubberella, die er parallel mit derselben Crew und – mit Ausnahme der Hauptdarsteller – denselben Schauspielern gedreht hatte. Boll erklärte, dass er Blubberella als Kritik am Marvel Cinematic Universe verstehe.[19] Beide Filme fielen bei Kritik und Publikum durch.[20][21]
2016 erklärte Boll, dass Rampage 3 sein letzter selbst produzierter Film sein soll. Durch den Rückgang des Verkaufs von DVDs und Blu-ray und die damit zusammenbrechende Gewinnerwartung sah Boll keine Möglichkeit mehr, für seine Filmprojekte eine tragfähige Finanzierung zu erreichen oder kostendeckend zu produzieren. Er gab an, sich in Zukunft mehr auf den Bereich Filmvertrieb konzentrieren zu wollen, und kündigte im selben Jahr einen eigenen Streamingdienst namens Bollflix an.[22] 2018 erklärte er erneut, vorerst keine Filme mehr drehen und produzieren zu wollen, kündigte aber bereits 2020 wieder seine Rückkehr ins Filmgeschäft an.[23][24]
Öffentliche Kontroversen
2021 sorgte Boll für Aufsehen, nachdem publik geworden war, dass er den rassistisch motivierten Anschlag in Hanau am 19. Februar 2020 verfilmen wolle.[25] Die Stadt Hanau und Familienangehörige der Opfer forderten Boll in einem offenen Brief auf, von dem Vorhaben abzusehen, u. a. da „die Persönlichkeitsrechte der Angehörigen, deren Pietätsempfinden und die fortwirkende Menschenwürde der Verstorbenen zu beachten“ seien.[26] So holte Boll im Vorfeld offenbar kein Einverständnis der Betroffenen ein und veröffentlichte seinen Film Hanau trotz der Appelle, dies nicht zu tun. Er erklärte seine Entscheidung damit, dass er das Thema Rechtsextremismus für wichtig halte.[27] Der Film wurde von Rezensenten verrissen, so hieß es etwa im Deutschlandfunk Kultur: „Selbst wenn man Boll glaubt, dass er über den Rechtsextremismus aufklären“ wolle, sei „unter dem Strich wegen mangelndem Handwerk und fehlender Kenntnis nur Bockmist“ herausgekommen.[28] Die Schauspielerin Radost Bokel, die eines der Mordopfer spielte, verteidigte den Film hingegen mit den Worten: „Was passiert ist, hätte auch mich treffen können. Ich habe Roma-Wurzeln, wie Mercedes“ [...] „Der Film macht, dass das Attentat nie vergessen wird.“[29]
2024 erschien Bolls Krimidrama First Shift mit Kristen Renton.[30] Der Produktionsfirma des Films wurde vorgeworfen, Crewmitglieder beim Dreh eingeschüchtert zu haben, weil sie eine gewerkschaftliche Organisation anstrebten. In einer Beschwerde wird von unlauteren Arbeitsbedingungen gesprochen.[31]
Tätigkeit als Schauspieler
Boll ist in seinen Filmen gelegentlich auch als Schauspieler oder in Cameoauftritten zu sehen, etwa in Seed und The Final Storm. In Postal tritt Boll als lederhosentragender Filmproduzent auf, der verkündet, seine Filme mit Nazigold zu finanzieren. In seinem Holocaust-Film Auschwitz ist er als SS-Mann zu sehen, in Blubberella als Adolf Hitler.
Sonstiges
Bolls Autobiographie Ihr könnt mich mal! Vom Kurzfilmer in Burscheid zum meistgehassten Regisseur Amerikas erschien 2017 im Kick Verlag. Als Regisseur hält Boll den Rekord für die meisten Videospielverfilmungen.[32] Auf seiner Website bietet Boll Kurse über das Filmemachen an.[33]
Finanzierung
Boll finanzierte seine Filme von 2000 bis 2008 durch insgesamt elf selbst aufgelegte Medienfonds, über die er insgesamt 267 Millionen Euro von Anlegern sammelte.[34] Durch steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten boten die Fonds den Anlegern selbst bei starken Verlusten hohe Nachsteuerrenditen. Boll kam so ohne etablierte Filmstudios oder die steuerfinanzierte staatliche Filmförderung an große Budgets für seine Projekte, während seine Anleger von der Steuerersparnis profitierten.[35] Mit der gesetzlichen Neuregelung im November 2005 brach dieser Milliardenmarkt jedoch abrupt zusammen.[36] Wegen dieses Finanzierungsmodells wurde Boll und anderen Filmproduzenten auch vorgeworfen, die deutschen Steuerzahler zu belasten. Zudem sei ein Großteil des Filmbudgets nicht in Deutschland eingesetzt worden, sondern ins Ausland geflossen.[37][38]
Boll versuchte mehrmals erfolglos, mit Crowdfunding seine Filme zu finanzieren: 2013 versuchte er über Kickstarter 500.000 US-Dollar für den Film Postal 2 zu sammeln – es kamen nur etwa 30.000 US-Dollar zusammen. Ein zweiter Versuch folgte im Herbst 2014 über Indiegogo zur Finanzierung von Rampage 3, bei dem lediglich 6.375 von 100.000 kanadischen Dollar erzielt wurden. Im Juni 2015 startete Boll eine dritte Kampagne erneut über Kickstarter mit dem Ziel von 50.000 Euro, erreichte jedoch nur rund 23.000 Euro; daraufhin veröffentlichte er zwei Videos, in denen er Crowdfunding-Plattformen und Unterstützer wütend beleidigte und erklärte, künftig auf solche Finanzierungsformen zu verzichten.[39] Nach eigener Darstellung finanziert Boll seit 2008 seine Filme über einen eigenen Filmvertrieb sowie den Vorverkauf von Verwertungsrechten, Subventionen und Rückstellungen.[40]
Rezeption
Filmkritik
Boll wurde immer wieder als einer der schlechtesten Filmregisseure bezeichnet, auch als „schlechtester Regisseur aller Zeiten“ und „der Welt“.[41][42][43] Gelegentlich wird Boll mit dem bekannten Trashfilm-Regisseur Ed Wood verglichen, so bezeichnete ihn eine britische Kinozeitschrift 2006 als „Son of Ed Wood“, und bei den Razzies wurde er als Deutschlands Antwort auf Ed Wood tituliert.[44]
Auszeichnungen und Negativpreise
Uwe Boll wurde mit seinen Filmen mehrfach mit dem Negativpreis Goldene Himbeere bedacht. So gewann Boll 2009 die Goldene Himbeere als „Schlechtester Regisseur“ für seine Filme Postal, 1968 Tunnel Rats und Schwerter des Königs – Dungeon Siege und wurde zusätzlich für das „Schlechteste Lebenswerk“ (Worst Career Achievement) ausgezeichnet.[45][46] Dieser Preis war zuvor seit 1987 nicht mehr vergeben worden.[47] Als Reaktion beleidigte Boll die Mitglieder der Razzie-Gesellschaft als „Arschlöcher“.[48] Boll war zuvor aufgrund seiner Filme BloodRayne 2005 und Alone in the Dark 2006 jeweils als „Schlechtester Regisseur“ nominiert, außerdem als „Schlechtestes Filmpaar“: „Uwe Boll zusammen mit ALLEN Schauspielern, Filmkameras oder Drehbüchern“.[49][50][51] Mehrere seiner Filme waren in unterschiedlichen Kategorien nominiert, darunter Schwerter des Königs in der Kategorie „schlechtester Film“ und BloodRayne sogar in insgesamt sechs Kategorien.[52]
Im September 2010 gewann jedoch Bolls Darfur auf dem New York International Independent Film & Video Festival den Preis für den besten internationalen Film.[53]
Boxkampf gegen Kritiker
Als Reaktion auf die harsche Kritik seiner Arbeit lud Boll 2006 seine Kritiker zu einem Boxkampf gegen sich in Vancouver ein. Voraussetzung zur Teilnahme war die Veröffentlichung von mindestens zwei negativen Rezensionen. Fünf Kritiker und Blogger (Richard Kyanka, Jeff Sneider, Chris Alexander, Carlos Palencia Jimenez-Arguello und der damals 17-jährige Nelson Chance Minter) nahmen die Einladung an – wobei nicht alle von ihnen auch wirklich Filme von Boll rezensiert hatten.[54] Boll, der über Boxerfahrung verfügt, gewann alle fünf Kämpfe.[55]
Der Boxkampf wird in der rumänischen Filmsatire Erwarte nicht zu viel vom Ende der Welt von Radu Jude aus dem Jahr 2023 erwähnt, in dem Boll sich selbst in einem Cameo-Auftritt spielt.
Petition „Stop Dr. Uwe Boll“
Im April 2008 startete der Computerspiele-Tester Robert Harvey eine Online-Petition mit dem Titel „Stop Dr. Uwe Boll“, die Boll zur Einstellung aller Tätigkeiten im Filmgeschäft auffordert. Er kritisierte Boll dafür, dass er mit seinen Filmen die „künftigen Möglichkeiten für alle ruiniert [habe], die versuchen würden, Videospiele zu Film zu bringen“.[56] Boll erklärte kurz darauf in einem Interview, dass die bereits gesammelten 18.000 Stimmen nicht reichten, um ihn zu „überzeugen“, er aber bei einer Million Unterschriften aufhören würde.[57] Nachdem diese Ankündigung Bolls die Unterstützerzahl binnen weniger Tage um über 100.000 erhöht hatte, antwortete Boll auf das Medienecho zur Petition in einer Videobotschaft, in der er sich selbst als einziges Genie im Filmgeschäft bezeichnete, andere Regisseure wie Michael Bay, Eli Roth und George Clooney kritisierte und seine Fans zur Erstellung einer Pro-Boll-Petition aufforderte.[58][59] Der Kaugummihersteller Stride unterstützte die Anti-Boll-Petition und bot jedem Teilnehmer die Zusendung eines Warengutscheins für eine Packung Kaugummi an, falls die Petition bis zum 14. Mai 2008 die Grenze von einer Million Unterschriften überschreiten sollte.[60] Die Petition erreichte letztlich etwa 300.000 Unterschriften.[61]
Politisches Engagement
2019 war er kurzzeitig Bundessprecher der rechtspopulistischen Zwergpartei Das Haus Deutschland.[62][63] Er wurde aus der Partei herausgedrängt, nachdem er Xavier Naidoos Verschwörungstheorien kritisiert hatte. Er selbst sieht sich als politisch links stehend.[64]
Seit 2025 publiziert er Kolumnen im konservativen Onlinemagazin Tichys Einblick. Hierin beschäftigt er sich unter anderem auf kritische Art und Weise mit der bundesdeutschen Filmförderung und dem System der öffentlich-rechtlichen Medien.[65]
Persönliches
Familie und Wohnsitz
Boll ist mit der kanadischen Fernsehproduzentin Natalia Boll, gebürtige Tudge, verheiratet und hat zwei Kinder.[66] Er lebt in Vancouver und Mainz.[67]
Restaurant
Von 2014 bis 2020 betrieb Boll in Vancouver das Restaurant Bauhaus, in dem er gehobene deutsche Küche anbot.[68] Das Restaurant erhielt gute Kritiken, wurde aber nach Streitigkeiten mit dem Vermieter geschlossen.[69][70] 2018 gründete er mit seiner Ehefrau die Bauhaus Group und übernahm einen Pub in Vancouver, der aber noch im selben Jahr geschlossen wurde.[71][72]
Filmografie
- 1991: German Fried Movie (Co-Regie, Drehbuch, Produktion)
- 1992: Barschel – Mord in Genf? (Co-Regie, Drehbuch, Produktion)
- 1993: Amoklauf (Regie, Drehbuch, Produktion)
- 1994: Boxen (Regie)
- 1997: Das Erste Semester (Regie, Drehbuch, Executive Producer)
- 1997: Fake – die Fälschung (Koproduzent)
- 1998: Fiasco (Produktion)
- 2000: L’Amour (L’amour, l’argent, l’amour, Koproduzent)
- 2000: Sanctimony – Auf mörderischem Kurs (Sanctimony, Regie, Drehbuch, Produktion)
- 2001: Backflash 2: Angels Don’t Sleep Here (Geschäftsführender Produzent)
- 2002: Blackwoods (Regie, Drehbuch, Geschäftsführender Produzent)
- 2003: Heart of America (Regie, Drehbuch, Produktion)
- 2003: House of the Dead (Regie, Produktion)
- 2005: Alone in the Dark (Regie, Produktion)
- 2005: BloodRayne (Regie, Produktion)
- 2007: Postal (Regie, Drehbuch, Produktion)
- 2007: Seed (Regie, Drehbuch, Produktion)
- 2007: Schwerter des Königs – Dungeon Siege (In the Name of the King: A Dungeon Siege Tale, Regie, Produktion)
- 2007: BloodRayne II: Deliverance (Regie, Geschäftsführender Produzent)
- 2007: Demon Days – Im Monat der Geister (They Wait, Geschäftsführender Produzent)
- 2008: Far Cry (Regie, Produktion)
- 2008: 1968 Tunnel Rats (Regie, Drehbuch, Geschäftsführender Produzent)
- 2008: Alone in the Dark II (Produktion)
- 2009: Siegburg (Stoic, Regie, Produktion)
- 2009: Darfur (Regie, Drehbuch, Produktion)
- 2009: Rampage (Regie, Drehbuch, Produktion)
- 2010: The Final Storm (Regie, Produktion)
- 2010: Max Schmeling (Regie, Geschäftsführender Produzent)
- 2010: Bloodrayne: The Third Reich (Regie, Produktion)
- 2011: Blubberella (Regie, Drehbuch)
- 2011: Auschwitz (Regie, Drehbuch, Produktion)[73]
- 2011: Schwerter des Königs – Zwei Welten (In the Name of the King 2, Regie, Produktion)
- 2012: Tim Sander goes to Hollywood (Schauspieler)
- 2012: Zombie Massacre (Produktion, Schauspieler)
- 2013: Assault on Wall Street (Regie, Drehbuch, Produktion)
- 2013: Operation Olympus – White House Taken (Suddenly, Regie)
- 2013: Prisoners of the Sun (Produktion)
- 2013: The Profane Exhibit (Episodenfilm) (Abschnitt: „Basement“, Regie)
- 2014: Schwerter des Königs – Die letzte Mission (In the Name of the King III, Regie)
- 2014: Seed 2 – The New Breed (Produktion)
- 2014: Rampage: Capital Punishment (Regie, Drehbuch, Produktion)
- 2014: Fürst der Dämonen (Viy, Ausführender Produzent)
- 2015: Zombie Massacre 2: Reich of the Dead (Produzent)
- 2015: ABCs of Superheroes (Schauspieler)
- 2015: Anger of the Dead (Produktion)
- 2015: Morning Star (Produktion)
- 2016: Rampage: President Down (Regie, Drehbuch, Produktion)
- 2022: Hanau (Regie, Drehbuch, Produktion)
- 2023: Thanatomania (Schauspieler)
- 2024: Bandidos and I (Regie)
- 2024: First Shift (Regie, Drehbuch)
- 2025: Run (Regie, Drehbuch)
- 2025: Citizen Vigilante (Regie, Drehbuch)[74]
Veröffentlichungen
- German fried movie & Barschel-Mord in Genf oder wie man in Deutschland Filme drehen muß. Mañana-Verlag, Leverkusen 1992, ISBN 3-929177-02-1.
- Die Gattung Serie und ihre Genres. Alano Verlag, Aachen 1994, ISBN 3-89399-216-2 (zugleich Dissertation, Universität Siegen).
- Ihr könnt mich mal! – Vom Kurzfilmer in Burscheid zum meistgehassten Regisseur Amerikas. Kick Verlag, Bonn, 2017, ISBN 978-3-946312-17-8.[75]
- Warum sich keiner mehr zu sagen traut, was wirklich ist. Deutschland zwischen Cancel Culture, Political Correctness, und der neuen Feigheit die Wahrheit zu sagen. FBV, München 2022, ISBN 978-3-95972-553-8.
- Tabula Rasa. WUZI-Verlag, 2023, ISBN 979-8-393-01501-5.
- Uwe Boll RAW: A MEMOIR. BearManor Media, 2024, ISBN 979-8-887-71539-1.
Literatur
- Evan Torner: Transnational System Schlock: The Case of Uwe Boll. In: kunsttexte.de, Nr. 2, 2010, www.kunsttexte.de.
Weblinks
- Literatur von und über Uwe Boll im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Uwe Boll bei filmportal.de
- bollfans.de - Offizielle Fanseite Uwe Bolls (Stand 2012)
- Ralf Sander: Regisseur Uwe Boll. Das Boll-Werk. Auf: Stern.de, 26. April 2007.
- Daniel Sander: Der Unbeugsame. Ist Uwe Boll aus Mainz der schlechteste Regisseur der Welt oder ein missverstandener Rebell? Spiegel Online, 24. September 2007.
- Interview von David Gutsche mit Uwe Boll: „So wohnt Mainz: Uwe Boll“ vom 26. Februar 2011.
- Interview von Oliver Bilger und Hannah Wilhelm mit Uwe Boll: Banker-Familie am Esstisch, bumm, Kopfschuss. In: Süddeutsche Zeitung, 29. April 2011.
- BollFlix ( vom 17. August 2018 im Internet Archive)
- Uwe Boll bei IMDb