Uwe Sandfuchs

deutscher Erziehungswissenschaftler und Hochschullehrer From Wikipedia, the free encyclopedia

Uwe Sandfuchs (* 24. November 1942 in Braunschweig) ist ein deutscher Erziehungswissenschaftler und Hochschullehrer.[1]

Leben und Wirken

Nach dem Abitur 1962 in Braunschweig studierte Uwe Sandfuchs von 1962 bis 1965 für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen an der Pädagogischen Hochschule Braunschweig. Von 1965 bis 1970 arbeitete er zunächst im Schuldienst. 1970 übernahm er eine Assistentenstelle für Schulpädagogik an der PH Braunschweig und legte 1973 die Prüfung zum Diplom-Pädagogen ab. Von 1974 bis 1982 war er als Akademischer Rat bzw. Oberrat an der Universität Hildesheim tätig, wo er 1978 promovierte.

Nachdem er 1981 von dieser Hochschule habilitiert worden war, erhielt er 1982 eine Professur mit Schwerpunkt „Interkulturelle Erziehung“. 1992 vertrat er eine Professur für Schulpädagogik an der Universität Jena und 1992/93 an der Technischen Universität Dresden. Die TU Dresden berief ihn 1993 auf eine Professur für Grundschulpädagogik und Historische Pädagogik. Zum Ende des Wintersemesters 2007/2008 wurde er emeritiert.

Uwe Sandfuchs veröffentlichte über verschiedene Bereiche der Grundschulpädagogik und zu historischen Themen. Außerdem ist er Mitherausgeber und Mitautor zahlreicher pädagogischer Handbücher, die z. T. in mehreren Auflagen erschienen. Im Jahre 1996 wurde er mit dem Verdienstorden der Italienischen Republik ausgezeichnet.[2]

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Universitäre Lehrerausbildung in der Weimarer Republik und im Dritten Reich. Eine historisch-systematische Untersuchung am Beispiel der Lehrerausbildung an der Technischen Hochschule Braunschweig (1918–1940). Klinkhardt, Bad Heilbrunn 1978, ISBN 3-7815-0390-9 (= Dissertation Universität Hildesheim).
Herausgeberschaft

Einzelnachweise

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