VW Amarok

Pickup-Modell von Volkswagen From Wikipedia, the free encyclopedia

Unter der Bezeichnung VW Amarok vermarktet Volkswagen Nutzfahrzeuge einen Pick-up in mittlerweile zweiter Generation.

Die erste Generation wurde im Januar 2010 vorgestellt.[1] Die europäische Version wurde bis Mai 2020 in Hannover hergestellt. Danach war das Modell bis zur Einführung der zweiten Generation in Europa nicht erhältlich. In Südamerika wird der Amarok I nach wie vor gefertigt und vermarktet. Die zweite Generation kam im Januar 2023 in den Handel. Sie teilt sich die Basis mit dem Ford Ranger und wird in Südafrika gebaut.[2]

Die Baureihen im Überblick

Globale Produktionsstandorte und Produktionszahlen

Der Amarok I wird weiterhin (?) bei Volkswagen Argentina produziert, bis 2020 wurde er auch im Volkswagenwerk Hannover gebaut und in geringen Stückzahlen als CKD bei Aymesa in Quito (Ecuador). Seit Mitte 2022 wird der Amarok II im Ford-Werk in Silverton bei Pretoria produziert.

Volkswagen kündigte im April 2025 an, 580 Millionen Euro zu investieren, um ab 2027 im Werk Pacheco (Argentinien) einen Pickup zu produzieren. Dieser werde gezielt für den Markt Südamerika entwickelt. VW wolle „bis 2030 technologisch führender Volumenhersteller weltweit“ werden.[3]

Produktionsjahr Anzahl
2009
 
193
2010
 
44.525
2011
 
76.965
2012
 
78.633
2013
 
91.739
2014
 
69.695
2015
 
81.019
2016
 
63.367
2017
 
80.328
2018
 
88.950
2019
 
68.010
2020
 
36.343
2021
 
42.755
2022
 
42.806
Produktionszahlen, Quelle:[4]

Militärversion MV.1

Anfang März 2026 wurde bekannt, dass VW eine Militärversion des Amarok unter dem Namen MV.1 als Geheimprojekt im Werk Osnabrück entwickelt hat. Das Modell wurde zusammen mit dem MV.2 (einer Militärversion des VW Crafter) auf der Fachmesse Enforce Tac in Nürnberg vorgestellt.[5]

Commons: Volkswagen Amarok – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI